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protokolle

18 Protokolle der Treffen

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
04.01.07

13.00 – 18.00

bei Gesa

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Zu bearbeitende Themen festgelegt
• Fragebogen erstellt
• Kontakt per E-Mail zu Hagenbeck aufgenommen
 Um Interviewtermin gebeten
 Um Erlaubnis für die Umfrage gebeten
• Ausarbeitung des Textes „Unsere Erwartungen an das Projekt“







Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Patricia: Ausarbeitung des Textes „Sponsoren“
• Gesa: Ausarbeitung des Textes „Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.
• Charlotta: Ausarbeitung des Textes „Stiftung Tierpark Hagenbeck“

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
05.01.07

14.30 – 17.00

bei Gesa

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Gemeinsame Überarbeitung der Texte „Sponsoren“ , „Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.“ und „Stiftung Tierpark Hagenbeck“
• Verfassen der Einleitung











Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Patricia: Ausarbeitung des Textes „Forschung“ & eigene Meinung zum Tierpark vorher formulieren
• Gesa: Ausarbeitung des Textes „Tierschutz/Tierzucht“ & eigene Meinung zum Tierpark vorher formulieren
• Charlotta: Ausarbeitung des Textes „Umweltschutz“ & eigene Meinung zum Tierpark vorher formulieren

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
06.01.07

14.30 – 16.00

bei Charlotta

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Gemeinsame Überarbeitung der Texte „Forschung“, „Umweltschutz“, Tierschutz/Tierzucht“












Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Patricia: Ausarbeitung des Textes „Sonstige Einnahmequellen“
• Gesa: Ausarbeitung des Textes „Kultur“
• Charlotta: Ausarbeitung des Textes „Attraktionen“

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
08.01.07

13.00 – 15.45

bei Patricia

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Gemeinsame Überarbeitung der Texte „Sonstige Einnahmequellen“, „Kultur“, „Attraktionen“
• Ergänzen des Textes „Stiftung Tierpark Hagenbeck“











Probleme &Lösungen:
• Starke Überschneidung der Texte „Sonstige Einnahmequellen“ und „Attraktionen“
 Überarbeitung der Texte (keine Erwähnung von Preisen im Text „Attraktionen“ & keine genauen Erläuterungen der Attraktionen im Text „Sonstige Einnahmequellen“








Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „Tierpark allgemein“ suchen







Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
16.01.07

14.15 – 18.00

bei Charlotta

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Überarbeitung des Textes „Forschung“
• Ausarbeitung des Textes „Geschichte“ begonnen












Probleme &Lösungen:
• Absage wegen des Interviews von Hagenbeck & Verbot für eine Umfrage im Tierpark
 Nach Rücksprache mit der Schulleitung: Beschluss die Umfrage gegen den Willen Hagenbecks durchzuführen & dort nach Ansprechpartnern zu suchen








Aufgaben bis zum nächsten Treffen:


Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
21.01.07

18.00 – 21.00

bei Charlotta

Patricia, Gesa Charlotta


Ablauf:
• Ausarbeitung des Textes „Geschichte“ beendet
• Ausarbeitung des Textes „Tierpark Hagenbeck allgemein“
• Auswertungsbogen für die Umfragen ausgearbeitet
• Festlegung des Termins für die Fahrt zum Tierpark Hagenbeck
 27.01.07












Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:








Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
27.01.07

8.00 – 17.00

Hagenbecks Tierpark

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Umfrage durchgeführt
• Fotos zur Gestaltung des Ordners gemacht
• Informationen gesammelt










Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „PR“ suchen



Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
28.01.07

14.30 – 0.00

bei Patricia

Patricia, Gesa, Charlotta




Ablauf:
• Überarbeitung der Texte „Kultur“, „Forschung“, „Tierschutz/Tierzucht“, „Sonstige Einnahmequellen“ anhand der neuen Informationen unseres Besuches bei Hagenbeck
• Ausarbeitung des Textes „Allgemeine Meinungen zu Hagenbeck“
• Ausarbeitung des Textes „ Probleme und Lösungsansätze“
• Verfassen des ersten Zwischenberichts
• Auswahl der Fotos zum Entwickeln







Probleme &Lösungen:
• Keine Informationen zum Thema „PR“
 Patricia bittet per E-Mail um Informationen von Hagenbeck
 Keine Antwort von Seiten Hagenbecks








Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „Auflagen für Tierparks“ suchen


Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
03.02.07

18.30 – 21.30

bei Patricia

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Ausarbeitung des Textes „ Auflagen für Tierparks“












Probleme &Lösungen:
• Streit, da es keine vernünftige Terminabsprache gab und nicht alle Materialien vorhanden waren
 Aussprache und genaue Festlegung der zukünftigen Terminfindung









Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „Jubiläumsjahr“ suchen

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
18.02.07

15.30 – 19.00

bei Gesa

Patricia, Gesa, Charlotta


Ablauf:
• Ausarbeitung des Textes „2007 – Jubiläumsjahr bei Hagenbeck“
• Zusammentragen der Umfrageergebnisse











Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „Unsere Hagenbecks“ suchen
• Materialien zum Thema „Meinungen von Tierschützern“ suchen






Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
14.03.07

19.30 – 22.00

bei Patricia

Patricia, Gesa



Ablauf:
• Erstellung des Quellennachweises
• Ausarbeitung des Textes „Meinungen von Tierschützern“











Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Materialien zum Thema „ Konkurrenz für Hagenbeck in Hamburg“ suchen





Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
19.03.07

17.30 – 21.00

bei Patricia

Patricia, Gesa


Ablauf:
• Ausarbeitung des Textes „ Unsere Hagenbecks“
• Ausarbeitung des Textes „Konkurrenz für Hagenbeck in Hamburg“
• Grundlayout des Ordners erstellt










Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:
• Formulierung der eigenen Meinung zum Tierpark nachher

Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
11.04.07

13.30 – 22.00

bei Gesa

Patricia, Gesa


Ablauf:
• Zusammenstellung des Ordners am Computer
o Inhaltsverzeichnis
o Texte zusammenfügen
o Passende Bilder suchen
o Tabellen erstellen








Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:




Datum:

Zeit:

Ort:

Teilnehmer:
16.04.07

14.30 – 21.00

bei Gesa

Patricia, Gesa


Ablauf:
• Zusammenstellung des Ordners am Computer
o Visualisierung und Auswertung der Umfrageergebnisse
o Digitalisierung der Protokolle
• Ausarbeitung des Textes „Fazit“









Probleme &Lösungen:










Aufgaben bis zum nächsten Treffen:


















12.5.07 16:38


fazit

17 Fazit Zum Ende unseres Projektes gilt nun unsere Leitfrage zu klären. Sind Tierparks nun heutzutage noch ein Erfolgskonzept oder nicht? Zunächst muss gesagt werden, dass es schwer fällt anhand unseres Beispiels Hagenbeck eine Aussage über Tierparks im Allgemeinen zu fällen, da Hagenbeck unter den Tierparks wohl eher ein spezieller Fall ist, da er sich beispielsweise noch in Familienbesitz befindet und auch keine staatlichen Subventionen erhält. Daher ist unser folgendes Fazit sehr subjektiv und eher persönlich. Fest steht für uns, dass Tierparks heute immer noch etwas sehr besonderes und einzigartiges sind, da sie einfach die einzige Möglichkeit sind solch exotische Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Allein dadurch werden Tierparks immer einen gewissen Stellenwert und damit verbunden auch Erfolg haben, auch wenn dieser in den vergangenen Jahren unserer Meinung nach zurückgegangen ist und auch in den folgenden Jahren zurückgehen wird. Die Gründe hierfür sind vor allem die Vielzahl der neuen, interessanteren Angebote seine Freizeit zu verbringen. Deshalb entscheiden sich vor allem Jugendliche immer häufiger gegen einen Zoobesuch und für eine aufregendere Attraktion, wie zum einen Freizeitpark. Doch auch in diesem Aspekt spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle. So verbringen viele lieber für wenig Geld einen ganzen Tag im Schwimmbad als für Unsummen drei Stunden in einem Tierpark. Hinzu kommt, dass ein Besuch in einem so großen Zoo für das Geld eher eine Seltenheit ist und daher nur alle paar Jahre mal gemacht wird. Alles in allem denken wir also, dass der Erfolg von Tierparks aufgrund von spektakuläreren und im Verhältnis preisgünstigeren Alternativen weiter zurückgehen wird.
12.5.07 16:37


meinungen nahcher

16 Unsere eigene Meinung zum Tierpark Hagenbeck - nachher 16.1 Charlotta 16.2 Patricia Dadurch dass wir uns aufgrund des Methodikprojektes intensiv mit dem Tierpark Hagenbeck beschäftigt haben, viele Hintergrundinformationen und anderes Material über den Park gesammelt haben bilde ich mir mittlerweile eine ganz andere Meinung. Vorher war meine Einstellung zum Tierpark überwiegend positiv, aber nachdem wir uns immer mehr und mehr mit dem Thema auseinandergesetzt haben fielen mir immer wieder negative Aspekte auf. So klagt der Tierpark ständig über finanzielle Probleme, dennoch sind sie nicht bereit ihre Stellung als Tierpark in Privateigentum aufzugeben, sodass der Park immer weiter verkommt, womit wir auch schon beim nächsten Punkt sind. Die Gehege sehen alt, teilweise sogar kaputt und dreckig aus. Die Tiere haben zwar große Außenanlagen, aber nur sehr kleine im Haus, sodass sie den ganzen Winter über in einem winzigen Gehege zusammen leben müssen. Besonders die so genannten „Haustiere“, das heißt Ponys, Schafe, Esel etc., sehen ungepflegt aus. Außerdem ist die Parkanlage an sich zwar großräumig und auch sehr schön zum Spazierengehen, dennoch ziemlich wirr, denn die Anlage ist sehr groß, aber rar beschildert, sodass man einen Plan benötigt um sich zu Recht zu finden. Dieser Plan kostet jedoch 2 € und ich finde es nicht wirklich gelungen die Menschen durch einen großen Zoo zu schicken ohne Weg- und Gehegeinformationen. Auch die Preise sind nach wie vor einfach zu hoch und man muss für alle Extraleistungen auch einen weiteren Preis bezahlen, sodass es für Leute, die keine Jahreskarte haben wirklich nicht lohnt in den Tierpark zu gehen. Nach wie vor finde ich aber, dass der Tierpark ein Erlebnis ist, gerade auch, weil einige Dinge neu angelegt wurden, und weil die Artenvielfalt immer noch sehr hoch ist. Deshalb denke ich am Ende dieses Projektes, dass der Tierpark nicht nur gute Dinge beinhaltet, man aber trotzdem einige Male dieses Geld aufwenden sollte und die Kinder nicht ins Kino, sondern auf einen schönen Nachmittag im Tierpark mitnehmen sollte, denn in ein Tierpark ist etwas, was erhalten werden muss, da es einfach interessant ist exotische Tiere zu betrachten und man nebenbei auch noch einiges lernen kann. 16.3 Gesa Nachdem ich mich nun ja im Zuge des Methodikprojekts mehrere Monate eingehend und intensiv mit Hagenbecks Tierpark beschäftigt habe, muss ich schon sagen, dass sich meine Meinung über den Tierpark doch sehr geändert hat. Im Nachhinein denke ich, dass vieles bei Hagenbeck nur Fassade ist, um bei den Besuchern einen guten Schein zu wahren, was offensichtlich sehr gut funktioniert, wie man auch an meiner Einschätzung zu Anfang des Projektes sehen kann. Die Gehege sehen immer noch genauso freundlich aus, doch dass die meisten nicht artgerecht sind, merkt man erst, wenn man sich damit und auch mit den Aussagen von Tierschützern einmal genauer auseinandersetzt. Ich meine Hagenbeck versucht angeblich die Bedingungen für die Tiere so zu gestalten, als würden sie in freier Natur leben, aber sie spielen mit Plastiktonnen, das ist doch ein Widerspruch in sich und jetzt mal nur ein Beispiel, weil wir diese Aspekte ja schon ausführlich in unserem Teil über die Meinungen von Tierschützer behandelt haben. Man könnte fast sagen, dass die Ausgestaltung der Gehege für die Besucher gemacht ist, aber so gar nicht für die Tiere. Teilweise taten mir die Tiere richtig leid, die in ihren kleinen Gehegen saßen, die nicht auf ihre Bedürfnisse abgestimmt waren. So hatten die Eisbären zum Beispiel nur ein paar Felsen für sich ohne Wasser oder sonstige Auslaufmöglichkeiten. Außerdem finde ich, dass man den Tierpark, es sei denn man besitzt eine Jahreskarte und wohnt in der Nähe, eigentlich nur in Abständen von ein par Jahren besuchen kann. Ich war nun innerhalb von einem halben Jahr zweimal dort und muss sagen, dass mir beim zweiten Mal teilweise wirklich langweilig wurde, weil ich alles schon kannte und der Tierpark nichts Neues zu bieten hatte. Hinzu kommt, dass ein Besuch ja nun auch nicht gerade billig ist und man sich häufige Besuche gar nicht leisten kann. Des Weiteren fand ich es doch recht traurig, dass der doch so besucherfreundlich und besuchernahe Tierpark uns keine Möglichkeit gegeben hat mit irgendeinem Angestellten zu sprechen, um nähere Informationen zu bekommen. Und die Begründung, sie hätten alle „alle Hände voll zu tun“, fand ich doch sehr platt und unverständlich. Anstatt sich mit unserer Anfrage ernsthaft auseinander zusetzten, haben sie lieber für ihre neuen Attraktionen geworben (siehe angeführten Briefwechsel). Dies hat meine Stimmung und Einstellung zu Hagenbeck gleich zu Beginn sehr getrübt. Ein anderer Punkt, den ich im Nachhinein recht merkwürdig finde, ist, das Hagenbeck ja auf der einen Seite so stolz darauf ist, dass er noch in Familienbesitz ist und keine Subventionen erhält und damit ja auch die hohen Eintrittspreise erklärt, auf der anderen Seite aber ständig über Geldmangel klagt und dann doch für besondere Projekte Unterstützung beispielsweise von Hamburg bekommt. Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Alles in allem muss ich also nach diesem Projekt sagen, dass ich finde, dass die exotischen Tiere des Tierparks natürlich sehenswert sind, am Tierpark selbst aber vieles Fassade ist und für die Tiere nicht immer alles genauso toll ist, wie es für die Besucher von außen scheint. Ich persönlich werde auf jeden Fall diesen Tierpark sobald nicht wieder besuchen, was aber vielleicht auch damit zusammenhängt, dass ich mich jetzt solange mit Hagenbeck beschäftigt habe und er mir nun bald sozusagen „zum Hals raushängt“.
12.5.07 16:36


ergebnisse

15.3 Ergebnisse der Umfrage

Bei unserem Aufenthalt im Tierpark Hagenbeck am 27.01.07 befragten wir im Zuge einer Umfrage (Umfragebogen siehe S.61) 148 Besucher und kamen zu folgenden Ergebnissen:

15.3.1 Alter der Befragten
 Auf den ersten Blick erkennt man, dass alle Altersklassen vertreten sind. Die Erhöhungen Im Bereich 0 – 10, 31 – 40, 41 – 50 lassen aber darauf schließen, dass überwiegend Familien mit kleinen Kindern einen Tierparkbesuch wahrnehmen. Die geringe Zahl der über 70jährigen begründen wir damit, dass ein Besuch für diese eventuell körperlich zu anstrengend ist. Für 21 – 30 jährigen ist der Tierpark womöglich nicht spektakulär genug und beansprucht zuviel Zeit in ihrem stressigen Alltag.


15.3.2 Geschlecht der Befragten

 Der Anteil an Männern und Frauen kann als ausgeglichen bezeichnet werden, da das Konzept eines Tierparks nicht speziell auf ein Geschlecht ausgerichtet ist.

15.3.3 Herkunft der Befragten
















 Zur Herkunft der Besucher ist zu sagen, dass der Großteil aus Hamburg und Schleswig-Holstein kommt, was leicht zu erklären ist, da der Tierpark Hagenbeck für diese Gebiete der am besten zu erreichende große Zoo ist. Der ungewöhnlich hohe Anteil der Besucher aus Nordrhein-Westfalen sowie den südlichen Bundesländern kam dadurch zustande, dass an dem Tag unserer Umfrage ein Reisebus mit Gewinnern eines Kreuzworträtsels aus diesen Gebieten anreiste.
15.3.4 Häufigkeit der Besuche

 Auch bei diesen Ergebnissen ist zu beachten, dass alle Mitreisenden des Reisebusses unter die Kategorie „nur zu einem besonderen Anlass“ fallen und somit der große Anteil entsteht. Während der Befragung hat sich außerdem gezeigt, dass diejenigen, die wöchentlich und auch monatlich den Tierpark besuchen, meist aus der direkten Umgebung kommen und eine Jahreskarte besitzen.
15.3.5 Meinung über die Eintrittspreise
 Keiner der Befragten empfand die Eintrittspreise des Tierparks als preisgünstig. Allerdings sagte nicht, wie von uns erwartet, die Mehrheit, dass die Eintrittspreise überteuert seien. Es hielten fast genauso viele die Höhe der Eintrittspreise für gerechtfertigt.
15.3.6 Grund für den Besuch
 Wie man an der Rubrik „Reise gewonnen“ sehen kann, schlägt sich auch in diesem Ergebnis der Reisebus mit den Gewinnern der Kreuzworträtsels nieder. Was man aber deutlich erkennen kann, dass gutes Wetter viele dazu veranlasst spontan in den Tierpark zu gehen. Wie bereits erwähnt kann man auch hier erkennen, dass ein Tierpark ein beliebtes Ausflugsziel für Familien ist.
15.3.7 Lieblingsattraktion

 Aus diesen Ergebnissen lässt sich schließen, dass insbesondere die neu gestalteten Gehege der Affen und Elefanten sehr beliebt sind. Weiterhin sieht man, dass der Balken „Sonstiges“ sehr hoch ist, was daran liegt, dass und viele verschiedene Tierarten als Lieblingsattraktion genannt worden sind. Dies zeigt, dass der Tierpark eine Vielfalt an Tieren bietet, was sehr wichtig ist, da die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind.
15.3.8 Dauer des Aufenthaltes

 An dieser Grafik kann man erkennen, dass die Meisten sich nicht einen ganzen Tag im Tierpark aufhalten, was darauf schließen lässt, dass der Park nicht genug bietet, um einen ganzen Tag zu füllen.
15.3.9 Haltung zu Spenden

 Hierzu ist zu sagen, dass ein erheblicher Großteil der Besucher noch nie für den Tierpark gespendet hat und die Meisten es auch nicht in näherer Zukunft vorhaben. Ein Grund hier ist, dass viele Besucher der Ansicht sind, dass sie mit Ihren Eintrittsgeldern bereits genug für den Tierpark tun. Das bedeutet, dass die Spenden der einzelnen Besucher nicht grundlegend zur Finanzierung des Tierparks beitragen.

Umfrage zum Thema: „Tierpark Hagenbeck“

(durchgeführt von Charlotta Michel-Weichenthal, Particia Einfeldt und Gesa Wischmann der Alexander-von-Humboldt-Schule Neumünster)


Alter:
 0–10  11–20  21–30  31–40  41–50  51–60  61-70  über 70

Geschlecht:
 weiblich  männlich

Aus welchem Landkreis kommen sie?

_______________________________________________________________________

Wie oft besuchen Sie den Tierpark?

 wöchentlich  monatlich  jährlich  nur zu einem besondern Anlass

Eintrittspreise:
 zu hoch  angemessen  preisgünstig

Aus welchem Grund besuchen Sie heute den Tierpark?

_______________________________________________________________________

Welche Attraktion finden Sie am besten?

_______________________________________________________________________

Wie lange halten sie sich ungefähr im Tierpark auf?
 1-2 Stunden  3-4 Stunden  5-6 Stunden  länger als 6 Stunden

Wie stehen Sie zur Unterstützung des Tierparks durch Spenden?

 Ich habe bereits gespendet
 Ich habe noch nicht gespendet, habe es aber vor
 Ich habe noch nicht gespendet, habe es auch nicht vor

Vielen Dank!
















12.5.07 16:36


tierschützer

15 Meinungen
15.1 Tierschützer
Allgemein bekannt ist, dass Tierschützer häufig die Haltung von Tieren in Zoos kritisieren. So bilden sich viele Vereine, die versuchen auf die Umstände in Tierparks hinzuweisen und ein Import- und Zuchtverbot von Wildtieren fordern. Sie bemängeln hauptsächlich die Gegebenheiten, unter denen die Tiere leben müssen, die gewaltsame Dressur, zum Beispiel von Elefanten, die Tötung von Jungtieren und das Auftreten von Verhaltensstörungen.
In ihrer Arbeit berufen sie sich hauptsächlich auf das Wildtiergesetz, was z.B. besagt, dass Wildtiere ein Recht auf ein artgerechtes Leben und Freiheit haben.
15.1.1 Kritik an der Art der Unterbringung
In erster Linie beklagen sich Tierschützer darüber, dass die Tiere auf engen Raum leben müssen. Die Käfige und Gehege können keine artgerechte Haltung gewährleisten, da sie viel zu klein sind und teilweise sogar eine Verletzungsgefahr für die Tiere besteht. Vor allem in en Wintermonaten müssen die Tiere in winzigen Unterbringungen verharren. Die Tierschützer kritisieren weiterhin, dass der Lebensraum für die Tiere zwar naturgetreu dargestellt wird und für die Besucher daher positiv und überzeugend wirkt, in Wirklichkeit aber können sie die Bedürfnisse der Tiere in keinster Weise befriedigen. Laut Tierschützern könnte man sogar sagen, dass Tierparks nicht für Tiere geschaffen wurden sondern für die Menschen. So werden zum Beispiel häufig noch die Elefanten, die in Freiheit täglich weite Strecke wandern und einen Lebensraum von mehreren Dutzend Quadratkilometern haben, nachts angekettet. Die Kritiker von Tierparks behaupten auch, dass insbesondere Hagenbeck die Besucher täuscht, da er erfolgreich mit einer gitterlosen Tierhaltung wirbt, die Tiere aber für dieses Patent leiden müssen. So werden zum Beispiel die Flamingos durch das Stutzen ihrer Flügel flugunfähig gemacht. Es heißt auch, dass zahlreiche Elefanten, Giraffen, Affen und Nashörner in letzten Jahrzehnten in die Besucherfreundlichen Absperrgräben gestürzt sind, was häufig tödlich endete. Allerdings ist für den Tierpark Hagenbeck ein solcher Fall nicht bekannt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass durch diese Haltung, insbesondere durch den geringen zur Verfügung stehenden Raum und die Monotonie der Gehegegestaltung, Verhaltensstörungen bei den Tieren auftreten können. So dreht sich zum Beispiel der chinesische Leopard im Tierpark Hagenbeck pausenlos um seine eigene Achse.
15.1.2 Kritik an der Tierzucht
Natürlich sind die Tierschützer grundsätzlich für die Erhaltung seltener Tierarten. Allerdings sind viele von ihnen der Ansicht, dass die Zucht in der Weise, wie sie zurzeit in den Tierparks praktiziert wird, zu nichts führt. Ihr Argument ist, dass die mögliche Auswilderung der Tiere, die von de Tierparks als ziel dieses Programms angegeben wird, gar nicht realistisch ist. Nach der Ansicht von Experten sind die gezüchteten Tiere gar nicht in der Lage in der Natur zu überleben, da ihnen durch ihr Leben im Zoo viele Grundlagen fehlen. So können sie zum Beispiel nur unzureichend soziale Beziehungen aufbauen. Auch ihre Instinkte und Sinnesorgane sind nicht ausreichend ausgeprägt, da sie in einem Tierpark häufig nicht von Nöten sind. Weiterhin ist ihr Wanderverhalten oft durch die Gegebenheiten stark eingeschränkt, obwohl es in der Freiheit zum Überleben wichtig wäre. Ein weiterer Kritikpunkt an der Zucht ist laut Tierschützer, dass durch die kleinen Tierbestände und somit geringe Anzahl an Zuchtpartnern keine genetische Vielfalt gegeben ist. Im Allgemeinen ist eine Großzahl der Tierschützer ohnehin der Meinung, dass die Zoos anstatt teure Großprojekte zu finanzieren lieber in die natürlichen Lebensräume investieren sollten, um dort das Überleben der Art sicherzustellen.
15.1.3 Kritik an der angeblichen Jungtiertötung
In den vergangenen Jahren wurde angeregt über die angebliche Tötung von jungen Tieren diskutiert. Meist soll die Tötung der Jungtiere aus reinen Platznöten geschehen sein. Hierbei ist es uninteressant, dass die Tiere gesund sind und keinerlei Gefahr für Artgenossen oder Tierpfleger darstellen. In diesem Fall handelt es sich sowohl um Nachwuchstiere, die in einem Zuchtprogramm das „falsche“ Geschlecht haben, als auch um Jungtiere, die geboren wurden, weil das Bedürfnis der Triebbefriedigung bei erwachsenen Tieren eine höhere Bewertung erfährt als das Lebensbedürfnis des Nachwuchses. Außerdem soll es auch vorkommen, dass ältere Tiere getötet werden, damit jüngere Tiere, die ein Besuchermagnet darstellen, Platz haben. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Kadaver zu Verfütterung dienen. Dieser Vorwurf der Jungtiertötung wurde 2001 auch Hagenbeck insbesondere in Bezug auf den Leoparden- und Paviannachwuchs gemacht. Diesen aber wies der Tierpark-Chef Dr. Hagenbeck zurück und sagte es seien noch nie Tiere aus Überschussgründen getötet worden.
15.2 Eigene Erfahrungen & Berichte von den Besuchern
Aufgrund von Internetrecherchen, eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit Besuchern im Tierpark ergaben sich für uns sehr verschiedene Meinungsbilder bezüglich des Tierparks Hagenbeck.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass alle Besucher von der großzügigen, sauberen, zum Erholen einladende Parkanlage beeindruckt sind, jedoch bei Einigen der Eindruck aufkam, dass ein paar Gehege zu klein und dreckig und somit nicht artgerecht seien. Dieser Anschein verstärkt sich noch einmal im Winter, da zu dieser Zeit viele Tierarten nicht ins Freigehege können, was ebenfalls negativ von den Tierparkbesuchern aufgenommen wird, weil es somit natürlich weniger zu sehen gibt. Selbstverständlich gibt es auch zahlreiche Besucher, die die Gehege, insbesondere die Panorama- Anlagen, für wunderschön und groß befinden. Hierbei ist insbesondere das Elefanten- und Orang- Utan- Haus hervorzuheben, die bei allen Befragten gut ankamen. Was uns von allen Befragten bestätigt wurde und was wir auch selbst bemerkt haben ist, das die Beschilderung der Wege im Tierpark unzureichend und teilweise verwirrend ist. Erstens werden die Gehege nur durch ihre Nummer angezeigt, mit der sie in der kostenpflichtigen Broschüre benannt sind. So findet man das Löwengehege zum Beispiel nur, wenn man weiß, dass es die Nummer 41 hat. Der zweite Punkt ist, dass sich das Zurechtfinden auch mit Wegeplan schwierig gestaltet, da kein logischer Rundgang aufgrund der Richtungspfeile zu erkennen ist. Ein weiterer Kritikpunkt vieler Besucher vor allem mit Kindern ist die Gestaltung des Streichelgeheges: viel zu klein und kaum Tiere. Was uns ebenfalls von vielen bestätigt wurde, ist, dass der Zoo sehr altmodisch wirkt und kaum Modernisierungen aufweist. Somit werden häufigere Besuche schneller langweilig und uninteressant. Diese könnten sich sowieso nur Besucher mit einer Dauerkarte leisten, da eine Tageskarte nach Meinungen vieler Besucher viel zu teuer ist und somit ein Besuch zu einem teuren und seltenen Erlebnis wird. Ebenfalls bemängelt wird, dass viele Attraktionen, wie zum Beispiel auch das neue Tropenaquarium, extra kosten, was wiederum nicht in der Dauerkarte enthalten ist.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass viele das Preis- Leistungs- Verhältnis für unzureichend befinden, einen Besuch aber dennoch nicht missen wollen.


12.5.07 16:34


unsere hagenbecks

14 TV- Serie „Unsere Hagenbecks“ „Unsere Hagenbecks“ war in den Jahren 1991 bis 1994 eine der erfolgreichsten TV-Serien im deutschen Fernsehen. Erstmalig wurde eine Episode am 08.01.1991 im ZDF ausgestrahlt. Insgesamt gab es 37 Teile dieser Familienserie, die von dem bekannten Fernsehautor Herbert Lichtenfeld (größter Erfolg: Schwarzwaldklinik) verfasst wurde. Die elf Drehbücher für die komplette letzte, dritte Staffel schrieb Hauptdarsteller Peter Striebeck selbst. Nach einem Pilotfilm zur Primetime liefen die 50 Minuten-Folgen donnerstags um 19.25 Uhr. Das Erfolgskonzept dieser Vorabendserie war die Mischung aus typisch seichtem Familiendrama mit Umweltthemen und schönen Bildern, obwohl man bemerken muss, dass viele der Tierbilder ursprünglich aus anderen Produktionen stammten und sozusagen nur hinein geschnitten wurden. 14.1 Handlung der Serie Martha Hagenbeck ist die Seniorchefin des Tierparks Hagenbeck in Hamburg. Ihr Sohn Christoph, ein engagierter Mann, der sich liebevoll um die Tiere im Park kümmert und sich auch für Umweltprojekte außerhalb einsetzt, ist der Direktor dieses Tierparks. Außerdem ist Christoph mit Sylvia verheiratet, die den Teenager Tobby mit in die Ehe gebracht hat, dessen Vater der Modeschöpfer Gilbert Mack ist. Marthas anderer Sohn Thomas ist mit Ingrid verheiratet und sie haben einen gemeinsamer Sohn Bernd. Thomas arbeitet im Bankhaus seines Schwiegervaters, dem fiesen und gerissenen Bankier Straaten, der aus Hagenbeck gern einen großen Vergnügungspark machen würde. Marthas Tochter Miriam ist das schwarze Schaf der Familie. Sie verkauft ihre Tierparkanteile an Straaten und zieht davon, ohne in den nächsten Jahren von sich hören zu lassen. Marthas beliebter Bruder Franz Sellenbrook stirbt im Februar 1991. Saskia, die Enkelin des alten Gärtners Felix Jungklas, wird von Gilbert Mack als Model engagiert und kommt mit Bernd zusammen. Ihre Eltern, Hannes und Gesine, sind permanent zerstritten. Im Tierpark arbeiten noch Betriebsinspektor Ritschel, die Pfleger Cora Kirsch, Klaus, Werner, Futtermeister Bruno, der alte Willy Stein, der von einem Zirkus kommt, und Christophs Sekretärinnen, die ihm den Rücken freihalten. Später kommen Max, der das Aquarium aufbaut, und seine Freundin Christina Weiher dazu. Meta Haark und Susanne, die die Villa Hagenbeck im März 1991 verlässt, sind die Hausmädchen der Familie Hagenbeck. Sylvia bringt am Ende der ersten Staffel Christophs Baby Alexander John zur Welt. Nur wenig später, nach der Tauffeier im Juli 1992, kommt sie mit dem Kind bei einem Autounfall ums Leben. Um Abstand zu gewinnen, fährt Christoph nach Dänemark und lernt noch auf der Fähre Rebecca Holt kennen. Der neue Tierparkinspektor Gessling tritt seinen Dienst an. Tobby studiert derweil nach seinem Abitur Tiermedizin und Bernd Betriebswirtschaft. Die dritte Staffel beginnt im Juni 1994 mit Gesslings Abschied, da er nach Australien geht. Sein Nachfolger wird für genau eine Folge Inspektor Rabe, der wieder kündigt, weil ihn alle hassen. Daraufhin übernimmt Cora diesen Posten. Auch Rebecca, längst Christophs Freundin, engagiert sich nun im Tierpark. Kurz darauf trennt Thomas sich aufgrund einer kurzen Affäre mit der Mitarbeiterin Eva Biddendorf von seiner Frau und der Bank seines fiesen Schwiegervaters und heuert anschließend bei Hagenbecks an. Auch Miriam kehrt zurück und wird die neue Tierärztin. Tobby und seine Freundin Steffi wandern kurz vor der Heirat von Christoph und Rebecca in die USA aus. 14.2 Hauptdarsteller Rolle Schauspieler Christoph Hagenbeck Peter Striebeck Rebecca Holt Beatrice Kessler Martha Hagenbeck Tilly Lauenstein Thomas Hagenbeck Rainer Rudolph Miriam Hagenbeck Giulia Follina Tobby Hagenbeck Wanja Mues Cora Kirsch Nicole Bogut Steffi Julia Bremermann Straaten Charles Regnier Gilbert Mack Jörg Pleva 14.3 Verbindung mit dem Tierpark Hagenbeck Die Namen der Personen sowie die gesamte Handlung der Familienserie sind frei erfunden, auch wenn es die Familie Hagenbeck wirklich gibt und auch der Tierpark in Wirklichkeit in Familienbesitz ist. Allerdings diente der Original Tierpark mit seiner großen Parkanlage als Kulisse für die Serie. Der Name „Hagenbeck“ wurde somit vom ZDF nur geliehen.
12.5.07 16:33


jubiläumsjahr

13 2007 – Jubiläumsjahr bei Hagenbeck Im Mai 2007 feiert der Tierpark Hagenbeck sein 100 jähriges Bestehen in Hamburg Stellingen. Anlässlich dieses Jubiläums sind viele Projekte geplant. So erscheint im März dieses Jahres das Buch „Hagenbeck – Ein zoologisches Paradies – 100 Jahre in Stellingen“, welches mit zirka 200 Seiten und 240 farbigen Abbildungen für 19,90€ zu erwerben ist. Das Buch wurde von dem Abendblatt-Redakteur Matthias Gretzschel, dem Hagenbeck- Archivar Klaus Gille und dem Fotografen Michael Zapf erstellt. Des Weiteren finden am 12. und 13, Mai Briefmarken-Aktionstage im Tierpark statt. Hierbei gratuliert die Post dem Tierpark mit einem Briefumschlag mit eingedruckter Briefmarke, der mit einem Hagenbeck- Sonderstempel bedruckt wird. Außerdem stellt sich der Verein „Junge Briefmarkenfreunde Hamburg“ vor und veranstaltet eine Schatzsuche. Parallel dazu, ist eine Ausstellung tierischer Briefmarken zu sehen und es werden Gewinnspiele angeboten. Für den 7. und 14. Juli sind Jubiläums- Partys geplant. Das Programm beginnt um 18 Uhr und der Tierpark ist ausnahmsweise bis 23 Uhr geöffnet. Für Musik in unterschiedlichsten Richtungen ist gesorgt und es sind an verschiedenen Stellen im Tierpark Bühnen aufgebaut. ES gelten die normalen Eintrittspreise, Ab 17 Uhr berechnen wir einen Abendzuschlag von 1,50€ pro Person. Es ist jedoch keine Kartenvorbestellung möglich. Ein weiteres Projekt im Jubiläumsjahr ist die vom 31. August bis 2.September stattfindende Zoohistorica. Etwa 80 Teilnehmer aus 10 Ländern treffen sich nun schon zum 18.Mal zu ihrer Tagung der Zoohistorica. Bereits zum zweiten Mal findet dieses Treffen im Tierpark Hagenbeck statt. Auf dem Programm stehen Tausch- und Verkaufsbörse, eine spezielle Führung und eine Versteigerung. Voraussichtlich werden 20€ pro Teilnehmer verlangt, wobei für Verpflegung gesorgt ist. Die beiden Großprojekte, die das Jubiläumsjahr krönen sollen, sind allerdings der Bau des Tropen-Aquariums und des Parkhotels. Architektonisch sollen diese Neubauten an die bereits bestehenden asiatischen Kulturobjekte und Bauwerke anknüpfen. 13.1 Das Tropen-Aquarium Die Außenansicht des neuen 12 hohen Tropariums, das von dem Hamburger Büro Geising und Böckger geplant wird, soll an eine asiatische Bergfestungs- und Klosteranlage erinnern. Die drei Etagen repräsentieren auf 7.000 Quadratmetern drei verschiedene Themenbereiche. Einer dieser Abschnitte ist die so genannte Meeresgrotte. Hier wird die faszinierende Unterwasserwelt der tropischen Meere dargestellt. So erlebt man zum Beispiel Haie, Muränen, Quallen, Schwarmfische und Korallenriffe aus nächster Nähe. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das Hai-Becken mit 1,8 Millionen Litern eines der größten Aquariumsbecken Europas ist. Außerdem ist die konkav gebogene Scheibe ein Unikat. Sie wurde in Japan in fünf Einzelteilen angefertigt und hat Maße von 14 Meter Länge, sechs Meter Höhe und 22 Zentimeter Dicke. Außerdem hat sie ein Gewicht von 26 Tonnen. Ein weiterer Bereich ist der tropische und subtropische Urwald. Hier befinden sich unter anderem Halbaffen, Skorpione, Vogelspinnen, Schildkröten und Nil-Krokodile. Auch die größte Schlangenart der Welt, die Grüne Anakonda, die Grüne Mamba und die Königskobra, die als weltweit längste Giftschlange gilt, werden hier ausgestellt. Außerdem sind die Blattschneiderameisen hier zu beobachten, deren Wege sich über ein weitläufiges Röhrensystem entlang des Besucherrundganges erstrecken. Der letzte Themenbereich ist die Unterwelt. Hier hat man den Anschein, als befände man sich in Höhlen oder Grotten. Es ist dunkel, kühl und feucht und man erlebt die Bewohner dieses Lebensraumes. Hierzu zählen zum Beispiel Höhlenfische und Fledermäuse. Zwischen den Aussichtsorten liegen immer wieder Ausstellungsflächen, auf denen man mehr über die beobachteten Tiere und ihre Verhaltenweisen erfahren kann. Außerdem wird es ein Restaurant, ein Amphitheater, ein Kino und Vortragsräume geben. Die Eröffnung dieser Anlage, deren Kosten sich auf 20 Millionen € belaufen, ist für den 7. Mai geplant. Es muss aber auch erwähnt werden, dass man für diese Attraktion zusätzlich Eintritt bezahlen muss. Dennoch wird ein jährlicher Besucherzuwachs von 400.000 Personen erwartet. 13.2 Das Park-Hotel In der Hagenbeckstraße, direkt am Tierpark gelegen, entsteht ein Vier- Sterne- Hotel. Es erstreckt sich über fünf Stockwerke und bietet 159 Zimmer. Von außen soll das Hotel an eine Festung aus den Bergregionen Nepals erinnern. So nimmt es auch die Dachform des Pagoden-Tempels am Eingang auf. Viele der Zimmer bekommen einen hölzernen Balkon, von wo aus man in den Vorgarten blicken kann, in dem eine asiatische Pagode, sowie ein Teich mit Flamingos zu sehen sind. Im Inneren des Hotels sind die Etagen des Hotels thematisch in Kontinente beziehungsweise Lebensräume von Tieren gegliedert. Die Fertigstellung des Park-Hotels soll einige Monate nach der Eröffnung des Tropen-Aquariums erfolgen. Die Investitionsplanung liegt bei beiden Projekten etwa in derselben Höhe. Es ist geplant, dass für Hotelgäste in Verbindung mit einem Besuch im Tierpark oder Troparium besondere Aktionspreise angeboten werden.
12.5.07 16:32


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