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richtlinien

12 Auflagen für Tierparks allgemein

Um die Erhaltung der wildlebenden Tierarten und die Notwendigkeit sicherzustellen, dass Zoos ihre wichtige Aufgabe bei der Arterhaltung, der Aufklärung der Öffentlichkeit und/oder der wissenschaftlichen Forschung angemessen zu erfüllen, beschloss der Rat der Europäischen Union am 29. März 1999 in elf Artikeln die Richtlinie 1999/22/EG über die Haltung von Wildtieren in Zoos.

Artikel 1 – Ziel
Das Ziel dieser Richtlinie ist der Schutz wildlebender Tiere und die Erhaltung der biologischen Vielfalt, indem die Mitgliedstaaten Vorschriften erlassen, die die Betriebserlaubnis und die Überwachung von Zoos in der Gemeinschaft sichern.
Artikel 2 – Definition
Der Ausdruck „Zoo“ bezeichnet eine dauerhafte Institution, in denen Wildtiere zu Ausstellungszwecken mindestens sieben Tage im Jahr gehalten werden. Ausnahmen stellen hierbei Zirkusse, Tierhandlungen und spezielle Einrichtungen dar, da sie keine bestimmte Anzahl von Tieren oder Arten zur Schau stellen und somit die Ziele der Richtlinie nicht gefährden.

Artikel 3 – Anforderungen an Zoos
Dieser Artikel beschreibt die Erhaltungsmaßnahmen, die angewendet werden sollen:
• Es sollen Forschungsaktivitäten geleistet werden, die zur Erhaltung der Arten beitragen, und/ oder die Ausbildung in erhaltungsspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten und/oder den Austausch von Informationen über die Artenerhaltung und/oder gegebenenfalls die Aufzucht in Gefangenschaft, die Bestanderneuerung oder die Wiedereinbürgerung von Arten in ihren natürlichen Lebensraum fördern.
• Außerdem soll die Aufklärung und das Bewusstsein der Öffentlichkeit im Bezug auf den Erhalt der biologischen Vielfalt, insbesondere durch Informationen über die zur Schau gestellten Arten und ihre natürlichen Lebensräume verstärkt werden.
• Weiterhin sollen die Tiere unter artgerechten Bedingungen gehalten werden. Dies beinhaltet angemessene Ausgestaltung der Gehege, tiermedizinische Vorbeugung und Behandlung sowie ausgewogene Ernährung.
• Um eine mögliche ökologische Bedrohung einheimischer Arten und das Eindringen von Schädlingen und Ungeziefer zu verhindern, soll dem Entweichen von Tieren vorgebeugt werden.
• Eine Sammlung über den Tierbestand des Zoos soll geführt und stets aktualisiert werden.

Artikel 4 – Betriebserlaubnis und Überwachung
Die Mitgliedstaaten erlassen Vorschriften, um die Anforderungen des Artikels 3 sicherzustellen. So muss jeder Zoo spätestens vier Jahre nachdem diese Richtlinie in Kraft getreten ist über eine Betriebserlaubnis verfügen. Im Falle eines neuen Zoos muss die Betriebserlaubnis vor dessen Eröffnung vorliegen. Sie enthält die Bedingungen, die zur Einhaltung der Anforderung gemäß Artikel 3 nötig sind. Durch regelmäßige Inspektionen wird überwacht, ob diese Bedingungen eingehalten werden. Es wird ebenfalls eine Überprüfung der zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten durchgeführt, wenn eine Erteilung, Verweigerung, Verlängerung der Geltungsdauer oder eine wesentliche Veränderung der Betriebserlaubnis bevorsteht. Sollte ein Zoo keine Betriebserlaubnis im Sinne dieser Richtlinie besitzen oder sie nicht angemessen erfüllen, wird der Zoo oder zumindest ein Teil des Zoos entweder durch die zuständige Behörde geschlossen oder mit gewissen Anforderungen verpflichtet, um die Einhaltung erneut zu schaffen. Sollte dies binnen einer Frist von maximal zwei Jahren nicht der Fall sein, wird auch hier der Zoo beziehungsweise ein Teil des Zoos geschlossen.

Artikel 5
Die Anforderungen für die Betrieberlaubnis finden keine Anwendung, wenn ein Mitgliedsstaat der Kommission nachweist, dass die Verwirklichung des Ziels dieser Richtlinie und die Einhaltung der Anforderungen des Zoos auf Dauer durch ein Regelungs- und Registrierungssystem sichergestellt sind.

Artikel 6 – Schließung von Zoos
Im Fall der Schließung eines Zoos oder eines Teils davon stellt die zuständige Behörde sicher, dass die betroffenen Tiere in einer Weise behandelt oder beseitigt werden, die der Mitgliedstaat als angemessen und im Einklang mit dem Zweck und den Bestimmungen der Richtlinie stehend erachtet.

Artikel 7 – Zuständige Behörden
Die Mitgliedstaaten bestimmen die für die Zwecke der Richtlinie zuständigen Behörden.

Artikel 8 – Sanktionen
Die Mitgliedstaaten legen die Sanktionen fest, die bei einem Verstoß gegen die einzelstaatlichen Vorschriften zur Umsetzung dieser Richtlinie zu verhängen sind. Die Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein.

Artikel 9 – Umsetzung
Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die sie selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung mit Einzelheiten der Bezugnahme regeln, um dieser Richtlinie spätestens am 9. April 2002 nachzukommen. Sie setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis und teilen ihr den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit.

Artikel 10 – Inkrafttreten
Die Richtlinie tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im „Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft“ in Kraft.

Artikel 11
Die Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.



12.5.07 16:32


probleme & lösungen

11 Probleme & Lösungsansätze

Täglicher Futterbedarf
Heu & Stroh 1.000 kg
Fluss- & Seefisch 130 kg
Fleisch 130 kg
Obst & Gemüse 65 kg
Getreideschrot, Kraftfutter 350 kg
Futterkosten 2.600 €
Täglicher Energie und Wasserverbrauch
Wasser 611 m³
Öl 197 l
Gas 5.176 kWh
Strom 3.114 kWh
Energie- & Wasserkosten 3.600 €
Löhne & Gehälter 12.000 €
Sonstige Kosten (Reparaturen usw.) 5.800 €
Gesamtkosten 24.000 €
Da Hagenbeck seit 100 Jahren in Privatbesitz ist und somit nicht staatlich subventioniert wird, hat der Tierpark ständig mit Geldproblemen zu tun und kann seine täglichen Betriebskosten von 24.000 € kaum decken. Trotz guter Besucherzahlen im Jahr 2005, es wurden in diesem ca. 1 Millionen Karten verkauft, musste Hagenbeck im vergangenen Jahr gravierende Besucherrückgänge verzeichnen. Es kamen nur 700.000 Besucher, was damit das schlechteste Geschäftsjahr seit 30 Jahren war. Gründe für diese Entwicklung waren die extremen Wetterverhältnisse, die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und die Vogelgrippe. Und das, obwohl sich Hagenbeck gerade von der Maul- und Klauenseuche und dem Rinderwahnsinn zu erholen versuchte. Im Zusammenhang mit diesem Besucherrückgang wird mit der Stadt Hamburg über eine Ausfallbürgschaft verhandelt. Um die strapazierte Lage zu entspannen gibt es viele verschiedene Vorschläge, die größtenteils in die Richtung eines Erlebnisparks gehen. So schlägt Freizeitforscher Prof. Horst W. Opaschowski vor erfahrbare Welten, die zum Beispiel Dschungel- oder Tropenillusionen heißen könnten, zu schaffen. Außerdem sollten seiner Meinung nach die Ausgaben für die Parkplätze vor Ort von der Stadt übernommen werden. Eberhard Fledel, Partner in der Unternehmungsberatung „Andersen Consulting“, meint, dass Hagenbeck am Markt offensiver werden müsse und Themenmonate wie zum Beispiel Afrikamonat oder Südamerikamonat anbieten müsse. Außerdem solle ein aktuelles Kinderprogramm unter dem Motto „Ferienspiele bei Hagenbecks“ mit intensiver Betreuung in den Sommerferien stattfinden. Grundsätzlich müsse Hagenbeck starke Werbung und Medienpräsenz haben. Die Werbeagenturen „Schulz & Friends“, „Philipp und Keuntje“ und „Mc Cann- Erickson“ machten sich viele Gedanken. So schlugen sie vor Verknüpfungen zu den Erlebniswelten zu schaffen. Zum Beispiel bei den Löwen Afrikanische Spezialitäten anzubieten oder bei den Eisbären in ein richtiges Iglu klettern zu können. Eine weitere Idee ist, dass die Paten eines Tieres ihren Schützling über Internet per Webcam beobachten können. Ein weiterer etwas absurder Vorschlag von „Philipp und Keuntje“ ist, dass Menschen wie Tiere eine Woche im Gehege leben sollen. Außerdem solle ein I- Max Kino Gebaut werden. Hierbei ständen die Besucher in einem Raum, der den Lebensraum eines Insekts darstellt – übersetzt auf die Proportionen des Menschen. Auf der Rundumleinwand würde der Tagesablauf eines Insekts gezeigt werden.
Das Problem an einer umfassenden Modernisierung ist allerdings, dass nicht ausreichend Flächen für neue Projekte zu Verfügung stehen, da die Familie Hagenbeck in den letzten Jahren umliegende Flächen verkauft hat beziehungsweise nicht aufkaufen konnte.
Die verloren gegangenen Flächen:
1. Am Eingang, Hagenbeckstraße, sind im Jahr 2000 Stadtvillen gebaut worden. Die Fläche, die ca. 2 Hektar umfasst, befand sich wohl nicht im Besitz der Familie, gehörte jedoch zum KFZ- Parkplatz des Haupteingangs.
2. Die riesige Brachfläche südöstlich vom Zoo an der anderen Seite der U- Bahn wollte ursprünglich der NDR bebauen, nun steht dort aber ein 12 geschössiges Altersheim. Die Fläche gehörte nie dem Zoo bot sich aber förmlich als Erweiterungsfläche an.
3. Nördlich vom Park, am Gazellenkamp, wurde eine Wohnsiedlung gebaut. Eventuell hätte sich der Tierpark auch dort gerne erweitert.
4. Mitten im Tierpark wurde die Dressurhalle umgebaut um sie für Events, Konzerte oder Ähnliches vermieten zu können. Dadurch erhofft sich die Familie dringend erforderliche Einnahmen. Mit dem Zoo selber hat dies aber nichts zu tun.

Eintrittspreise (Erwachsener) Anzahl der Besucher pro Jahr Subventionen pro Jahr
München Hellabrunnen 9 € 1,3 Mio. 1 Mio. €
Dresden 7 € 400.000 2,7 Mio. €
Stuttgarter Wilhelma 11 € 1,9 Mio. 3,2 Mio. €
Köln 12 € 1,2 Mio. 4,7 Mio. €
Hannover 18 € 1,2 Mio. 3,5 Mio. €
Berlin Tierpark 11 € 1,8 Mio. 6,4 Mio. €





12.5.07 16:31


konkurrenz in hh

10 Konkurrenz in Hamburg

Wie allgemein bekannt geht das Interesse an Tierparks in der heutigen Zeit stark zurück. Ein Grund für dieses Phänomen ist auch das steigende Angebot an sonstigen Freizeitaktivitäten, die oftmals spannender und ansprechender scheinen. Dieses Konkurrenzproblem gibt es auch intern in Hamburg, unter welchem auch Hagenbeck sehr leidet. Die vielzähligen und vielseitigen Angebote Hamburgs, die häufig aufgrund ihrer Attraktivität einem Besuch im Tierpark vorgezogen werden, sollen im Folgenden aufgelistet werden.
10.1 Museen:
• Deichtorhallen
• Bischofsturm
• Museum für Kunst und Gewerbe
• Geschichtswerkstatt St. Georg
• Film- und Fernsehmuseum Hamburg
• Mineralogisches Museum
• Zoologisches und Botanisches Museum
• Montblanc-Museum
• Geologisch-Paläontologisches Museum
• Museum für Völkerkunde
• Deutsches Pressemuseum Hamburg
• Museumswerkstatt
• Tabakmuseum Gerd Jansen
• Museum für Kommunikation
• Johannes-Brahms-Museum
• Klingendes Museum
• Abwasser- und Sielmuseum der HSE
• erotic art museum hamburg
• Museumsschiff Rickmer Rickmers
• Hamburger Schulmuseum
• St.-Pauli-Museum
• SPICYS Gewürzmuseum
• Deutsches Zollmuseum
• Afghanisches Museum
• Speicherstadtmuseum
• Dialog im Dunkeln
• Miniatur Wunderland
• Museum am Hafen
• U-Boot Museum - U434 Hamburg
• Die Dachbodenbande - Spielzeugmuseum
• Museumsschiff Cap San Diego
• Bunkermuseum
• Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer
• Museum für Bergedorf und die Vierlande
• Astronomiepark Hamburger Sternwarte
• Rieck Haus - Vierländer Freilichtmuseum
• Helms-Museum
• Feuerwehr Diorama Museum Hamburg
• Museum der Elbinsel Wilhelmsburg
• Deutsches Bierglasmuseum
• Heimatmuseum Wandsbek
• KinderKunstMuseum
• Mana Kumaka Assids Indio Museum
• Film- und Fernsehmuseum
• Heim-Museum Oberaltenallee
• HamburgDungeon
• Deutsches Maler- und Lackierer-Museum
• Brillenmuseum Pöseldorf
• Planetarium Hamburg
• Museum der Arbeit
• Museum Friedhof Ohlsdorf
• Flughafenmuseum und Modellraum Hamburg
• Museumsdorf Volksdorf
• Alstertal-Museum
• Kleinbahn-Museum Wohldorf
• Eidelstedter Heimatmuseum
• HSV-Museum
• Iranmuseum
• Kaffeemuseum Burg
• Klick Kindermuseum Hamburg
• Puppenmuseum Falkenstein
• Altonaer Museum
• Museumshafen Oevelgönne
• Heine-Haus
• Museum für textile Techniken
• Votis-Software-Museum
10.2 Schwimmbäder
• Alster-Schwimmhalle
• Bartholomäus-Therme
• Bille-Bad
• Billstedt
• Blankenese
• Freibad Dulsberg
• Kaifu-Bad
• Holthusenbad
• Finkenwerder
• Freibad Ascheberg
• MidSommerland
• Elbgaustraße
• Süderelbe
• Bondenwald
• Ohlsdorf
• Freibad Osdorfer Born
• Freibad Rahlstedt
• Rahlstedt
• St. Pauli
• Freibad Marienhöhe
• Volksdorf
• Wandsbek
• Wilhelmsburg
• Naturbad Stadtparksee
10.3 Sonstiges
• „Indoo Spielwerk“ – Norddeutschlands größter Indoor- Erlebnispark
• „rabatzz“ – Hamburgs größter Hallenspielplatz
• „Hamburger Dom“ – Norddeutschlands größtes Volksfest
• Eissporthalle Farmsen
• Kletterzentrum Hamburg



12.5.07 16:31


sonstige einnahmequellen

9.4 Sonstige Einnahmequellen

Um mehr Besucher zu bekommen, öffnet die Einrichtung seit vorigem Jahr öfter abends und nachts zu Sonderveranstaltungen. Zum Beispiel die Romantiknächte oder die Dschungelnächte. Bei diesen Events zahlt man den normalen Preis und ab 17.00 Uhr wird ein Abendzuschlag von 1,50 Euro dazuberechnet.
Weitere Einnahmen, die vor allem sehr beliebt bei Kindern sind, sind das Ponyreiten und die Märchenbahn. Diese Attraktionen kosten jeweils 1,50 €.
Sehr gefragt sind auch die Kutschfahrten. Kutschfahrten kosten 1,50 € pro Person.
Im Frühling und Sommer bietet die Stiftung Tierpark Hagenbeck spezielle Kutschfahrten für kleine Seniorengruppen zu gesonderten Preisen an.

Weiterhin kann der Tierpark als Lernort genutzt werden, so werden organisierte Führungen für Schulklassen, Projektgruppen und Kurse durchgeführt. Ein Erkundungsgang in der Zooschule kostet für eine Schulklasse z.B. 35 Euro + Eintritt. Außerdem gibt es die Möglichkeit für Projektgruppen ab 10 Personen den Tierpark innerhalb von 4 Wochen für 14,50 € pro Person viermal zu besuchen.
Außerdem bietet der Tierpark Hagenbeck ein individuelles Programm für einen Betriebsausflug, eine Familienfeier oder sonstige Feste, wie z. B. Kindergeburtstage, bei denen ein 90-minütiges Programm − inklusive Führung − für 50 Euro, zuzüglich Tierparkeintritt, zusammengestellt wird, an.
Das Programm für Erwachsene kostet 80 Euro zuzüglich des Eintritts.
Des Weiteren kann eine Exklusivführung mit Tierpflegergespräch für 150 Euro + Eintritt gebucht werden.
In der Grillsaison kann man den Grillplatz neben dem Tigergehege mieten. Hier befinden sich eine Feuerstelle, einige Bänke und ein Pavillionzelt. Die Tagesmiete beträgt 10 €.
Weiterhin gibt es 2 Restaurants, die "Flamingo-Lodge" und das Restaurant am Spielplatz. Außerdem stehen zahlreiche Kioske am Weg, sodass man für den kleinen und schnellen Hunger immer etwas findet.

Pommes 1,90 €
Ketchup/Mayonnaise 0,30 €
Country Potatoes mit Sourcreme 2,60 €
Kartoffelsalat 2,00 €
Riesen- Currywurst 3,00 €
Krakauer 3,00 €
Bratwurst 2,60 €
Wiener Wurst 2,50 €
Chicken Nuggets mit Dip 2,50 €
Fischstäbchen 2,50 €
Nudeln mit Schinken-Sahnesoße 6,70 €
Spaghetti Bolognese 6,90 €
Croissants
Schokolade, Mandel, Käse, Schinken 2,20 €
Muffin 2,20 €
Mandelhörnchen 2,20 €
Apfelstrudel 3,00 €
Butterkekse 2,00 €
Pizzastück 3,50 €
Popcorn 2,00 €
Filterkaffee 2,00 €
Milchkaffe 2,90 €
Latte Macchiato 2,90 €
Cappuchino 2,90 €
Espresso 2,90 €
Heiße Schokolade 2,20 €
Schwarzer Tee, Früchtetee 2,00 €
Coca Cola, Fanta, Sprite, Coke Light, Boanqua, Lift Apfelschorle 0,3 l 2,20 €
0,5 l 3,50 €
Apfelsaft 0,2 l 2,30 €
ACE-Saft 0,2 l 2,30 €
Holsten Pilsener 0,33 l 2,60 €
Holsten Cooler 0,33 l 2,60 €
Holsten Alkoholfrei 0,33 l 2,60 €
Weißwein / Rotwein 0,25 l 4,50 €
Piccolo Sekt 0,2 l 6,00 €

Die Restaurants und auch die Zirkus-Dressurhalle kann man aber auch für Ausstellungen, Kongresse, Hochzeiten oder Bälle mieten. Dort können bis zu 900 Gäste feiern. Mit einer Raumhöhe von zwölfeinhalb Metern, behindertengerechten WC-Räumen und 400A Stromanschluss bietet die Halle mit 625 Quadratmetern hervorragende Event-Optionen. Insgesamt stehen rund 1.000 Quadratmeter bereit. Außerdem gibt es einen eigenen Straßeneingang am Gazellenkamp 155 und separate Parkplätze. Die Halle ist ebenerdig und behindertengerecht, große Tore erlauben die Einfahrt mit PKW's in die Halle.
An den Eingängen des Parks befinden Souvenirshops, die eine große Auswahl an Erinnerungsstücken bieten, zum Beispiel Stofftiere im Wert von 3,90 € bis 150 €, Informationen zum Tierpark, ein Buch „ Buch Hagenbeck“ für 14,90 €, Futter für 2 €, Spielzeug, Regenschirme und Geschirr mit Tiermotiven, wie zum Beispiel Becher für 6,00€, Pullis im Wert von 20 €, Schirmmützen mit dem Logo des Tierparks für 7,50 € und noch vieles mehr…..
Eine weitere Einnahmequelle ist das Parkhaus am Eingang, für das man pro Tag und Auto 2 Euro zahlt, welches aber zurzeit, wegen Bauarbeiten geschlossen ist.
Geplant ist außerdem noch ein eigenes Hotel und ein Tropen- Aquarium, die auch in diesem Jahr fertig gestellt werden sollen (siehe „Jubiläumsjahr&ldquo.
6 Themen-Bände für die Arbeit mit Vorschul- und Grundschulklassen
Heft 1: Pinguine im Zoo 10 €
Heft 2: Elefanten im Zoo 10 €
Heft3 : Großkatzen im Zoo 10 €
Heft 4: Affen im Zoo 10 €
Heft5: Giraffe, Zebra & Co im Zoo 10 €
Heft 6: Im Zoo. Große Tiere für kleine Leute 10 €
Tiere im Zoo, Gesamtausgabe Heft 1-6 50 €
Hagenbeck – Safari (Grundschulrallye) 3 €
Hagenbeck – Rallye (Sek.I) 3 €
Großkatzen- Masken (basteln aus Tonkarton) 7 €
Tiere beobachten im Zoo. Bd. 1: Affen und Kängurus 6 €
Tiere beobachten im Zoo. Bd. 2: Vögel 6 €
Tiere beobachten im Zoo. Bd. 1& 2 10 €
Zoos zwischen den Fronten (Sek II) 6 €
Tierparkführer mit Lageplan 3 €



12.5.07 16:30


finanzielle unterstützung

9 Finanzielle Unterstützung des Tierparks Der Tierpark Hagenbeck ist der einzige sich im Privatbesitz befindliche Großtierpark Deutschlands, der zudem ohne reguläre staatliche Beihilfen auskommt. Da die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern jedoch nicht den laufenden Betrieb decken, ist er auf Spenden und anderweitige Hilfen angewiesen. 9.1 Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e. V. Der Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. wurde 1998 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein gegründet und setzt sich seitdem für den Erhalt des Tierparks ein, werben für ihn und unterstützen verschiedene Projekte. Allgemein zum Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. ist zunächst zu sagen, dass er, gemäß der Satzung, die hier jedoch nicht genauer aufgeführt werden soll, aus 2 Organen besteht, nämlich aus der Mitgliederversammlung und dem Vorstand. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ und wird immer bei Bedarf, aber mindestens einmal jährlich einberufen. Sie wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet, sofern dieser nicht verhindert ist. In diesem Fall übernimmt dies einer seiner Stellvertreter. Zu den wichtigsten Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer und die Prüfung des Jahresberichts, den der Vorstand erstattet. Außerdem soll die Mitgliederversammlung den Vorstand entlasten, genehmigt den Wirtschaftsplan und legt die Mitgliederbeiträge fest. Auch die Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins ist Sache dieses Gremiums. Das andere Gremium, der Vorstand, besteht aus einem Vorsitzenden (zurzeit Dr. Günther Uetzmann), zwei Stellvertretern (zurzeit: Inge Klohn und Dr. Amaranth Möckel), dem Schriftführer und dem Schatzmeister (zurzeit: Hans-Joachim Kannenberg). Neben den bereits genannten Pflichten, wie die Einberufung der Mitgliederversammlung, gehört es zu den Aufgaben des Vorstanden die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen und das Vereinsvermögen zu verwalten. Da der Verein der Freunde, wie bereits erwähnt, viele Projekte unterstützt, konnte zum Beispiel im Jahre 2000 die Ara-Voilere, die fast 4000m³ Flugraum, üppige Bepflanzung, Felsen und sogar einen Wasserfall für die größte in einem Zoo lebende Gruppe von Grünflügel-Aras bietet, entstehen. Besonders ist hierbei auch, dass die Besucher das Brutgeschehen mit Hilfe von Infrarot-Kameras und Mikrophonen miterleben können. Ein weiteres Projekt, das von diesem Verein gefördert worden ist, war die Neugestaltung des Löwenhauses. Dies umfasste ein neues Dach, neue Nachtquartiere für die Tiere, sowie die Abdichtung der Felsen und einen Verlagerung der Heizung. Des Weiteren subventionierte der Förderverein die Einrichtung einer Elefantengeburtshalle in dem bisherigen Elefantenhaus. Dies ermöglicht, dass die Elefantengeburten in der Herde stattfinden können. Auf diese Weise ist die Gebärende ruhiger und das Verletzungsrisiko für das Neugeborene sinkt. Diese Unterstützung durch den Verein der Freunde wird natürlich hauptsächlich durch die Mitgliederbeiträge ermöglicht. Die Jahresbeiträge für Kinder bis 16 Jahre betragen 15, für Erwachsene 30 und für Firmen 200 Euro. Die Mitgliedschaft bedeutet aber nicht nur, dass man zum Erhalt des Tierparks beiträgt, man hat als Mitglied auch Privilegien. So hat man zum Beispiel die Möglichkeit kostenlos an Führungen und Vorträgen in Hagenbecks Tierpark teilzunehmen. Außerdem erhält man einen Preisnachlass auf die Dauerkarte sowie eine Anstecknadel, die einen als Mitglied des Fördervereins auszeichnet. Es werden ebenfalls Vereinsfeste und Vereinsausflüge veranstaltet. Man kann sich allerdings auch auf andere Weise an der Förderung des Tierschutzes und somit an der Arbeit des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. beteiligen. In diesem Sinne kann man nämlich die Patenschaft für ein Tier übernehmen und auf diese Weise einen Teil der Kosten für die Versorgung und Pflege dieses Tieres übernehmen. Sollte man sich für eine Patenschaft entscheiden erhält man in diesem Rahmen eine Urkunde über die Patenschaft, einen Steckbrief über das jeweilige Tier und eine Spendenquittung. Allerdings sind die Preise für eine Patenschaft von Tierart zu Tierart unterschiedlich. Alpaka Angler Sattelschwein Asiatischer Elefant Bison Boa Constrictor Chinesischer Leopard Eisbär Flamingo Giraffe Großer Kudu Grünflügelara Humboldt-Pinguin Impala Kaiman Kamel Katta Kodiakbär Kropfgazelle Känguru Löwe Mandrill Mantelpavian Mara Muntjak Mähnenrobbe Mähnenspringer Nasenbär Onager Orang-Utan Pinselohrschwein Poitou-Esel Präriehund Riesenschildkröte Rosapelikan Seebär Sibirischer Tiger Stachelschwein Strauß Tapir Wapiti Warzenschwein Zebra Zwergotter 250 € 160 € 2.500 € 250 € 200 € 1.000 € 1.000 € 160 € 1.000 € 250 € 250 € 160 € 200 € 250 € 500 € 200 € 500 € 200 € 250 € 500 € 250 € 160 € 160 € 160 € 500 € 200 € 160 € 250 € 1.500 € 200 € 250 € 160 € 300 € 160 € 250 € 1.000 € 160 € 250 € 250 € 250 € 250 € 250 € 200 € 9.2 Stiftung Tierpark Hagenbeck 1998 wurde von Claus und Caroline Hagenbeck zur weiteren langfristigen Unterstützung des Tierparks die Stiftung Tierpark Hagenbeck gegründet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt die Existenz und Konkurrenzfähigkeit zu gewährleisten und zu unterstützen. Dies geschieht durch vielfältige Projekte, die vor allem den Artenschutz und Tierzucht, Forschung und Lehre, Erholung und Bildung und den Denkmalschutz unterstützen. Damit dies erreicht werden kann, wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Außerdem wurde mit einer Aktion begonnen, die es einem möglich macht, nach seinem Tod sein Erbe der Stiftung zu hinterlassen. Bei testamentarischer Zuwendung an die gemeinnützige Stiftung Tierpark Hagenbeck entfällt die Erbschaftssteuer. Somit kommt die gesamte Zuwendung ohne Abzüge als Unterstützung für die Tiere und den Tierpark zum Tragen. Als Zeichen der Dankbarkeit, werden im „Garten der Förderer“ am Japanischen Teich auf Bronze-Platten, sofern es gewünscht wird, die Namen großzügiger Spender und Erblasser, verewigt. Spezielle Wünsche, inwiefern die Spenden bevorzugt eingesetzt werden, werden selbstverständlich berücksichtigt. Des Weiteren fühlt sich die Stiftung auch der zentralen Anforderung verpflichtet mit der Natur respektvoll umzugehen. Dies unterstützt sie insofern, indem sie die Zooschule des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung fördert. Diese Zooschule vermittelt zwischen Mensch und Natur. Unter ihrem Motto „Natur erleben! Natur verstehen! Natur schützen!“ sensibilisieren sie für die wichtigen ökologischen Aufgaben in der Zukunft. Ein weiteres aktuelles Stiftungsprojekt, um die Zukunft von Hagenbecks Tierpark langfristig sichern zu können, ist das Vorhaben ein weltweit einzigartiges Tropen- Aquarium aufzubauen. Die drei Ebenen sollen auf 7.000 Quadratmetern errichtet werden. Da die Investitionssumme sich aber auf 20.000.000 Euro beläuft, kann das bisher größte Projekt, welches je von Hagenbeck in Angriff genommen wurde, nicht ohne Hilfe bewältigt werden. Die Stadt Hamburg beteiligt sich zwar mit 10.000.000 Euro, den Rest muss der Tierpark aber selbst finanzieren. Deshalb sucht die Stiftung nach großzügigen Sponsoren, die dann auch eine Einladung zur exklusiven Eröffnungsfeier erhalten. Weiterhin werden sie die Möglichkeit bekommen, öffentlichkeitswirksam auf ihre Unterstützung und ihr Engagement aufmerksam zu machen. Ein bereits abgeschlossenes Projekt der Stiftung ist war die Erweiterung und damit verbundene Neugestaltung des Leoparden Geheges. Das Projekt, das im Jahre 2.000 abgeschlossen werden konnte kostete 300.000 Euro. Nun haben die Chinesischen Leoparden eine großräumige Anlage, die ihren viel Freiraum und separate Bereiche für Weibchen und deren Nachwuchs in einer Naturbelassenen Umgebung bietet. Die Stiftung Tierpark Hagenbeck konnte in den letzten Jahren viele wichtige Projekte erfolgreich unterstützen und hofft daher weiterhin auf viele Sponsoren. 9.3 Sponsoren Neben diesen Einrichtungen gibt es aber natürlich ebenso andere Sponsoren, die sich für den Tierpark einsetzen. Einige der größten Sponsoren sind: 9.3.1 Esso Esso unterstützt den Tierpark Hagenbeck seit 1991, denn sie sind der Meinung, dass Tierparks zum Schutz von Tierarten nötig sind. Deshalb wollen sie helfen über die Situation der Sibirischen Tiger in der Natur aufzuklären und kämpfen gegen die Ausrottung dieser bedrohten Tierart. Mit der Kampagne „Rettet den Tiger“ schenkte Esso dem Tierpark 1995 ein Tigerweibchen, wodurch der Aufbau einer Tigerzucht ermöglicht wurde. Im Rahmen dieses Programms finanzierte Esso in den Jahren 1996/1997 ein entsprechendes Aufzuchtgehege, um der Mutter und den Jungen eine angemessene Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren spendete Esso in den Jahren 1998 und 1999, um die Tigerzucht fortzuführen und den Ausbau des Tigerhauses zu ermöglichen. Im Jahre 2000 überreichte Esso dem Tierpark Hagenbeck wieder eine großzügige Spende, damit der vierfache Nachwuchs der Tiger finanziert werden konnte. 2003 und 2004 ermöglichte Esso die Umgestaltung des Tigerhauses und unterstütze die Neugestaltung des Tiger-Pfads. 9.3.2 NORDEN TOURS NORDEN TOURS führt viele Expeditionen in die Arktis und die Antarktis durch und übernahm daher die Patenschaft für das denkmalgeschützte Eismeer-Panorama. 9.3.3 Haspa – Hamburger Sparkasse Als Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Tierpark Hagenbeck setzt sich Dr. Friedhelm Steinberg, stellvertretender Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse, aktiv für den Erhalt und die Förderung des Tierparks ein. Aus diesem Grunde werden bereits seit Jahren die wichtigen Projekte des Tierparks von der Haspa finanziell unterstützt. 9.3.4 Pop-interactive GmbH Die Pop-interactive GmbH, ein Internet Sevice Provider, fördert den Tierpark Hagenbeck in Form einer Patenschaft für die Humboldt-Pinguine. 9.3.5 HE Wägetechnik Horst Eßmann GmbH Das Familienunternehmen schenkte dem Hamburger Tierpark eine besonders flache Bodenwaage, damit auch die Elefanten, die schwersten Tiere des Parks, gewogen werden können. So können die Tiere direkt am Elefantenhaus gewogen werden und müssen nicht mehr den weiten Weg zum Futterhof gehen. Dies sind nur die größten Spenden der letzten Jahre, aber natürlich spenden viele Menschen auch privat kleinere Summen und unterstützen den Tierpark ebenfalls auf andere Weise. In den vergangenen acht Jahren sind allein von den Sponsoren 17,6 Mio Euro in den Park investiert worden.
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umweltschutz

8 Umweltschutz

Hagenbecks Tierpark ist der erste deutsche Zoo mit einem Umweltsiegel, welches Ihnen 2001 verliehen wurde. Sie bemühen sich seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich um die Einsparung von Energie und Ressourcen.
Schon früh wollte der Tierpark Hagenbeck seine Bemühungen für die Umwelt und die damit verbundenen Projekte zertifizieren lassen. Für die Registrierung hat sich der Tierpark von einem staatlich anerkannten Umweltgutachter prüfen lassen, um damit der erste "Pro Emas"- registrierte Zoologische Garten Deutschlands zu werden. Pro Emas ist eine Kampagne, die sich die Motivierung und Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen zur Einführung und Aufrechterhaltung eines Umweltmanagementsystems zum Ziel gesetzt hat. Hagenbeck hat mit dem Projekt an bereits erfolgreich durchgeführte Umweltschutzmaßnahmen und Umweltprüfungen angeknüpft. Im Rahmen dieses Pilotprojektes "Pro Emas", das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, sollen Zoobesucher gleichzeitig informiert und aufgeklärt werden. Das gesamte Projekt dauert drei Jahre.
Besonders hervorgehoben bei der Umweltprüfung wurden die zwei 1996 eingeführten, voneinander getrennten Wassersysteme, über welche Hagenbeck als nur einer von wenigen Tierparks überhaupt verfügt. Neben dem Stadtwasser als Trinkwasser findet auch so genanntes Brauchwasser, das in speziellen Filteranlagen wieder aufbereitet wird, Verwendung. Damit werden unter anderem Teiche aufgefüllt und Tierkäfige gereinigt. Auf diese Weise werden jährlich 70.000 Kubikmeter Trinkwasser eingespart. Das sind nur noch 1/7 der Wassermenge, die Hagenbeck vor der Umstellung auf das Brauchwasser-System benötigte.
Einen erneuten Einsatz Für den Umweltschutz, zeigt Hagenbeck darin, dass sie in dem neuen Tropen-Aquarium zwei Wärmepumpen eingebaut hat und damit mehr Energieeffizienz schafft. Dieser Einsatz spart 30 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Heiztechniken.



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forschung

7 Forschung

Zu den festen Bestandteilen der Aufgaben des Tierparks Hagenbeck zählen Forschung für Artenschutz und Tierzucht, Examens- und Diplomarbeiten oder Praktika für Studierende. Die Tiere im Wechselspiel mit den ökologischen Faktoren ihrer natürlichen Lebensräume stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Studien. Zucht- und Erhaltungsbemühungen sowie die Optimierung von Haltungsbedingungen bilden einen weiteren Forschungsschwerpunkt.

Elefantenforschung:
Im Tierpark Hagenbeck steht die Forschung an den stark von der Ausrottung bedrohten Asiatischen Elefanten im Vordergrund.
Hagenbecks Elefanten-Park dient als Stätte der wissenschaftlichen Forschung am Elefanten und liefert wertvolle Erkenntnisse über die Haltung dieser Tiere in Menschenobhut, speziell über die Fortpflanzung und den noch wenig erforschten Aggressionszustand des Bullen, der so genannten Musth.
Die Forschung wurde erweitert mit dem Projekt „Elefanten-Park Hagenbeck“, das auf der EXPO 2000 in Hamburg vorgestellt wurde.
Das Projekt sah eine Erweiterung des Geheges vor, wodurch es zu einer ausgedehnten Elefanten-Anlage mit vielseitigen Arealen ausgebaut wurde. Durch die Zusammenstellung einer Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten vollbrachte der Tierpark Hagenbeck den Durchbruch in der nach wie vor sehr schwierigen Zucht und Aufzucht dieser gefährdeten Tiere. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Zucht der – durch den Verlust ihres natürlichen Lebensraumes – hochgradig bedrohten Asiatischen Elefanten.
Wichtige Ergebnisse für die Erhaltung dieser Tierart liefern langjährige Studien zur Fortpflanzung von Elefanten. Mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Berlin) wurde die weltweit erste Ultraschalluntersuchung am Elefanten im Tierpark Hagenbeck durchgeführt.

Darüber hinaus ist der Tierpark Hagenbeck ein wichtiger Ort für die wissenschaftliche Lehre und Forschung an der Universität. In den vergangenen fünf Jahren entstanden mehr als 50 Examens- und Diplomarbeiten im Tierpark Hagenbeck. Die Durchführung dieser Arbeiten und die Betreuung regelmäßiger Praktika im Park machen Hagenbeck zu einem wichtigen Kooperationspartner der Universität Hamburg. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Verhaltensbiologen der Universität erstmals eine große, geschlossene Gruppe Großpapageien unter naturnahen Bedingungen beobachten können. Auf Basis der Ergebnisse wird ein Fotokatalog erstellt, der ermöglicht die Tiere anhand ihrer Charakteristiken zu identifizieren.
Des Weiteren wurde das Sozialverhalten der Chinesischen Leoparden nach der Geburt von drei Jungen im Jahre 2001 studiert werden. Im Zuge dieser Untersuchungen wurden sie von der 1 bis zur 13 Woche per Videokamera aufgenommen und von der 13. bis zur 43. Woche erfolgten direkte Verhaltensbeobachtungen. Das Ziel war die Klärung folgender Fragen:
1) Wird eines der Jungtiere von den Eltern bevorzugt?
2) Gibt es Anzeichen von Geschwisterkonkurrenz?
Die Resultate waren, dass keines der Kinder von den Eltern bevorzugt wird, aber sich die Mutter mehr sorgt als der Vater. Außerdem wurde ermittelt, dass Konkurrenz zwischen den Neugeborenen durch Charakter- und Geschlechtsunterschiede hervorgerufen werden.
Eine weitere Studie, die 2004 durchgeführt wurde, beinhaltete die Verhaltensbeobachtungen und DNA-Analysen anhand der Pampashasen, auch Große Maras genannt. Dabei stellte sich heraus, dass diese Tiere sich ein Leben lang treu sind.
Im selben Jahr wurde das Kommunikationssystem von Mandrills eingehend untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Tiere je nach Verhalten verschiedene Laute von sich geben. Insgesamt konnte man 10 verschiedene laute feststellen. Allerdings hören sich diese bei jedem Mandrill anders an, was man mit Hilfe von Computeranalysen entdeckt hat. Die Funktion der Laute ist wichtig für die Affen, da sie sich auf diese Weise im Dickicht wieder finden können. Diese Studien waren ein großer Erfolg, weil man hofft, dass man mit den Ergebnissen
diese vom Aussterben bedrohte Tierart besser beschützen kann.

In Zusammenarbeit mit dem Kieler Institut für Meereskunde wurden Untersuchungen zur Nahrungsaufnahme und Verdauung der Humboldtpinguine durchgeführt.
Dabei wurden folgende Aspekte analysiert werden:
1) Ermittlung der Zeit zwischen Darmentleerung nach vorangegangener Fütterung
2) Anzahl der Darmentleerungen in Bezug auf die Fütterung
3) Analyse der Ausscheidungen in Abhängigkeit der letzten Fütterung und der Füttermenge
Die Ergebnisse zeigten, dass die Pinguine ihre Verdauungsgeschwindigkeit, z.B. nach dem Nahrungsangebot, anpassen könenn.

Ein weiteres Projekt, das Hagenbeck betreibt, ist die Vergesellschaftung von verschiedenen Tierarten. Hierbei wird alle 15 Minuten festgehalten, wo sich ein Tier aufhält und wie es sich verhält, um die Interaktion unter den Tieren zu analysieren.
Beispiele hierfür sind :
1) Chapman Zebras, afrikanische Strauße und Warzenschweine
2) Rotschild Giraffen, große Kundus und Springböcke
3) Onager, Kamele und Kopfgazellen



12.5.07 16:27


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