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inhaltsverzeichnis

1 Unsere Erwartungen an das Projekt - 3 -
2 Unsere eigene Meinung zum Tierpark Hagenbeck – vorher - 4 -
2.1 Charlotta - 4 -
2.2 Patricia - 5 -
2.3 Gesa - 6 -
3 Tierpark Hagenbeck allgemein - 8 -
3.1 Öffnungszeiten - 9 -
3.2 Eintrittspreise - 9 -
3.3 Geschichte - 10 -
4 Attraktionen - 14 -
5 Kultur - 18 -
5.1 Thailändische Sala - 18 -
5.2 Japanische Insel - 18 -
5.3 Jugendstil-Portal - 19 -
5.4 Nepalesischer Pagoden-Tempel - 19 -
5.6 Carl- Hagenbeck- Denkmal - 20 -
5.7 Pavillon der Dresdner Frauenkirche - 20 -
5.8 „Mann mit Giraffe“ - 20 -
6 Artenschutz & Zucht - 21 -
7 Forschung - 23 -
8 Umweltschutz - 26 -
9 Finanzielle Unterstützung des Tierparks - 27 -
9.1 Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e. V. - 27 -
9.2 Stiftung Tierpark Hagenbeck - 30 -
9.3 Sponsoren - 31 -
9.3.1 Esso - 31 -
9.3.2 NORDEN TOURS - 32 -
9.3.3 Haspa – Hamburger Sparkasse - 32 -
9.3.4 Pop-interactive GmbH - 32 -
9.3.5 HE Wägetechnik Horst Eßmann GmbH - 32 -
9.4 Sonstige Einnahmequellen - 33 -
10 Konkurrenz in Hamburg - 36 -
10.1 Museen: - 36 -
10.2 Schwimmbäder - 37 -
10.3 Sonstiges - 38 -
11 Probleme & Lösungsansätze - 39 -





















































12.5.07 16:20


meinungen vorher

2 Unsere eigene Meinung zum Tierpark Hagenbeck – vorher

2.1 Charlotta
Als wir bei unserem ersten Treffen anfingen uns zu überlegen, welche Themen uns gefallen würden, hatte ich von Anfang an Lust ein Thema zu wählen, welches sich in dem großen Themenkreis « Tiere » befindet und als ich dann « Tierpark Hagenbeck » vorschlug waren wir eigentlich alle begeistert und wollten recherchieren, ob es genug Informationen gebe , um das Thema interessant zu gestalten. Als ich also zu recherchieren begann, wurden sofort die Erinnerungen an die Kindheit wach: die fantastischen Tiere, das tolle Picknick zwischendurch und am Ende der Abenteuerspielplatz. Jeder Besuch bei meiner Oma wurde zu einem fantastischen Ereignis. Als ich also völlig fasziniert meiner Schwester von dem Thema erzählte, suchten wir in den Fotoalben und schwelgten in Erinnerungen. Auf den Fotos waren wir immer vollkommen glücklich, vollständig eingenommen von den Tieren oder tobend auf dem Spielplatz zu sehen. Immer die gleichen Momente. Als wir aber in die Nähe von 12 Jahren kamen - keine Photos - folglich also auch keine Besuche von Hagenbeck mehr. Wir einigten uns auf « Eigentlich schade... » aber Lust auf einen Besuch wieder alle paar Monate hatten wir auch definitiv nicht.
Bei unserem nächsten Treffen waren wir uns eigentlich einig, dass dies unser Thema werden würde. Besondere Faszination ging aber nicht nur von den « Tierstimmen zum anhören » auf der Seite Hagenbeck aus sondern eher von dem vielfältigen Angebot, dass uns auf der Internetseite präsentiert wurde. Als wir uns dann dazu entschieden auf jeden Fall einmal zum Tierpark zu fahren, kamen die Gedanken erneut auf die wundervolle Zeit, die wir alle dort schon erlebt hatten. Wir verfielen sogar in leicht kindliche Verhaltensweisen und ich wollte eigentlich so schnell wie möglich zum Tierpark fahren um einen Elefantenritt zu wagen.
Ich verbinde also nur Gutes und positive Erfahrungen mit dem Tierpark. Nie kamen mir die Tiere eingeschränkt oder misshandelt vor. Sie machten immer einen guten, gesunden Eindruck. Natürlich muss beachten werden, dass seit dem letzten Besuch Zeit vergangen ist und, dass ich die Begebenheiten mit meinem damaligen Alter eventuell nicht sehr differenziert habe betrachten können. Trotzdem ist vor allem die gitterlose Haltung meiner Meinung nach sehr vorbildhaft. Einerseits natürlich für den Menschen, da es einen wundervollen Blick auf die Tiere ermöglicht und eine außergewöhnlich Nähe geschaffen wird und andererseits für die Tiere, da so eine sehr artgerechte und naturgetreue Haltung möglich ist. Des Weiteren ist die Parkanlage sehr gepflegt und weitgehend besucherfreundlich eingerichtet. Es war nie so, dass man sich nicht hätte ausruhen oder rasten können. Auch die Artenvielfalt ist ein weiterer Pluspunkt. Es war nie so, dass uns ein Tier gefehlt hat. Im Vergleich zu anderen Tierparks war Hagenbeck immer derjenige, der mir am Besten gefallen hat und in welchen ich am liebsten gegangen bin nicht nur aus den oben genannten Gründen. Einen Besuch dort verbinde ich heute mit einem freudvollen und entspannten Tag, der immer mit einem langen Aufenthalt auf dem Abenteuerspielplatz endete. Auch in der Presse erfährt man zwar über die erheblichen Geldprobleme von Hagenbeck aber es wurde bisher nie, meinen Informationen nach, über nicht artgerechte Haltungsweisen oder ähnliches berichtet. Auch in Tests angesehener Zeitschriften schnitt Tierpark Hagenbeck immer gut ab. Zudem habe ich auch in meinem Bekanntenkreis noch nie Negatives über den Tierpark gehört, wenn dann kam nur die Frage auf, ob Tierparks allgemein eine sinnvolle Einrichtung seien, in diesem Fall wurde Hagenbeck aber nie als besonders negativ bemerkt.
So kann man also allgemein sagen, dass ich den Tierpark bisher als sehr gut empfinde, da ich denke, dass wenn Tiere überhaupt eingesperrt werden sollten, in Hagenbeck am ehesten ein artgerechtes und geschütztes Leben geführt werden kann.


12.5.07 16:21


meinunegn vorher

2.2 Patricia
Bevor wir uns aufgrund unserer Themenwahl des Projektes näher mit dem Tierpark Hagenbeck beschäftigten, dachte ich immer, dass Hagenbeck, auch mit den bekannt gewordenen finanziellen Problemen, einer der erfolgreichsten Tierparks des Nation ist, obwohl er ein Privatzoo ist. Besonders mochte ich den Artenreichtum, und dass die Tiere nicht in Käfigen hinter Eisengittern leben, sodass es alles ein weniger natürlicher wirkt, auch wenn man dadurch sehr weit von den Tieren getrennt ist.
Außerdem empfand ich die Gehegeanlagen als sehr großräumig angelegt und als sauber und modern gestaltet, sodass es den Tieren an kaum etwas fehlt und sie sich nicht wie in Gefangenschaft fühlen. Weiterhin gefiel mir die Parkanlage sehr, weil sie mit den Seen, den freilaufenden Tieren und den vielen Stellen zum Ausruhen und Picknickmachen zum Spazieren einlädt.
Als sehr positiv fand ich auch, dass es viele zusätzliche Attraktionen für groß und klein gibt. So zum Beispiel einen Spielplatz für die ganz jungen und eine Kutschfahrt, auch für die, die nicht mehr allzu gut zu Fuß sind und für die der große Park nicht zu bewältigen ist.
Ein negativer Aspekt wäre jedoch, dass die Preise des Tierparks schon immer ziemlich hoch waren und auch alle weiteren Angebote einen zusätzlichen Preis haben.
Alles in allem denk ich, dass es sich gelohnt hat in den Tierpark zu gehen, weil man viel erlebt, viel erfährt über die Tiere, und weil es der schönste und größte Tierpark Norddeutschlands ist.

2.3 Gesa
Als wir uns Ende der Winterferien innerhalb der Gruppe dafür entschieden den Tierpark Hagenbeck als „Forschungsobjekt“ für unser Methodikprojekt zu wählen, war ich darüber vollends begeistert, denn ich hatte ehrlich gesagt keine Lust mich ein halbes Jahr mit einem Thema zu beschäftigen, dass zwar vielleicht leicht zu bearbeiten ist ergiebig ist, aber mich in Wirklichkeit gar nicht interessiert. Dies war beim Thema Hagenbeck nicht der Fall, denn ein Besuch bei Hagenbeck war für mich und meine ganze Familie nicht nur auf Grund der Seltenheit immer etwas ganz Besonderes und ein echtes Highlight. Wann bekommt man denn sonst mal die Gelegenheit so viele exotische Tiere so hautnah zu erleben? Und wenn man so durch den Tierpark ging, hatte man irgendwie nie wirklich das Gefühl, dass die Tiere ja eigentlich in Gefangenschaft leben. Die Gehege waren nett und mit nur wenig Gittern gestaltet. Man hatte einfach immer das Gefühl, dass sich die Tiere richtig wohl fühlen. Aber nicht nur die Gehege fand ich immer sehr ansprechend, auch der Rest der Parkanlage gefiel mir immer sehr, So erinnere ich mich, dass ich, als ich noch kleiner war, fast die meiste Zeit des Aufenthalts auf dem riesigen Abenteuerspielplatz verbrachte. Für mich war Hagenbeck also immer der Zoo schlechthin, obwohl ich dazusagen muss, dass ich in dieser Größenordnung bis auf den Hannoveraner Zoo nicht viele Vergleiche hatte. Was mir außerdem an unserer Wahl Hagenbeck gefällt, ist, dass man auch direkt vor Ort forschen und Informationen sammeln kann und die Recherche nicht nur stupide über Bücher und das Internet stattfindet, Auf diesen teil der Arbeit freue ich mich selbstverständlich schon besonders, da ich auch erst vor kurzem mit meinen Eltern im Tierpark Hagenbeck war und ich immer noch von diesem Besuch schwärme. Des Weiteren hoffe ich mehr über den Tierpark zu erfahren, da man zwar öfter dorthin fährt und einen schönen Tag hat, aber eigentlich nicht viel über den Zoo an sich und das, was hinter so einem Unternehmen steckt, erfährt, was ich sehr schade finde.
Alles in allem muss ich also sagen, dass ich mich sehr auf die Arbeit an diesem Thema freue und ich vor diesem Projekt sehr positiv zu Hagenbecks Tierpark stehe, noch nie schlechte Erfahrungen gemacht habe und es sozusagen jedem empfehlen würde diesen Tierpark wenigstens einmal zu besuchen.


12.5.07 16:22


tierpark allgemein

In Allgemeinen ist zu sagen, dass die Anlage des Tierparks mittlerweile eine Größe von ca. 27 Hektar umfasst und dass das Wegenetz eine Länge von ungefähr 7 km aufweist. Auf diesem Gelände gibt es ca. 2500 Tiere aus 360 verschiedenen Tierarten, die unter anderem in über 50 Freigehegen zu sehen sind. Aber nicht nur die Fauna, sondern auch die Flora ist im Tierpark sehr ausgeprägt. So findet man zum Beispiel den Urwelt- Mammutbaum, der auf der ganzen Welt sehr selten ist, Eiben, Blut-Kirschpflaumen, Trompetenbaum und Ginkgo-Gewächse. Außerdem bietet die Parkanlage viele große Rasenflächen auf denen sich gewisse Tiere, wie z.B. die Pampashasen, Enten, Gänse, Pfauen und Hühner frei bewegen können. Am Rande der festen Kies- und Sandwegen befinden sich Parkbänke und Mülleimer. Zur besseren Orientierung findet man zahlreiche wegweisende Schilder, aber auch Informationen zu den Tierarten und den Gehegen. Auch der Weg mit Kraftfahrzeugen zum Tierpark hin ist ausreichend beschildert. Andere Möglichkeiten den Tierpark zu erreichen sind die U-Bahn (Bahnhof Hagenbecks Tierpark) und Busanschlüsse (Linie 22, 39, 181 ,281) gegeben.

3.1 Öffnungszeiten

März – Juni
Juli – August
September – Oktober
November – Februar

Heiligabend & Silvester 9.00 – 18.00
9.00 – 19.00
9.00 – 18.00
9.00 – 16.30

9.00 – 13.00

3.2 Eintrittspreise

Tierpark Tropen- Aquarium Kombikarte
Einzelkarte
Erwachsene
Kinder (4 – 16 Jahre)
15,00 €
10,00 €
11,00 €
7,00 €
21,00 €
12,00 €
Familienkarte 1
2 Erwachsene und 2 Kinder
45,00 €
31,00 €
61,00 €
Familienkarte 2
2 Erwachsene und 3 Kinder
51,00 €
34,00 €
65,00 €
Gruppenkarte
(ab 10 zahlenden Personen je)
Erwachsene
Kinder

13,50 €
8,50 €

9,50 €
5,50 €

-
-
Jahreskarte
Erwachsene
Kinder
80,00 €
45,00 €
55,00 €
35,00 €
-
-



12.5.07 16:23


geschihte

.3 Geschichte

1848




1852





1857



1859




1863



1866


1872



1874




1875



1887



1890


1892


1893





1896




1907

1913

1916

1918

1920

1924

1931

1943


1945

1953

1956

1977


1982



1988


1995


1997


1998


2003


2005 Der Fischhändler Gottfried Clas Carl Hagenbeck (13.3. 1810 – 3.10. 1887) erhält von den Finkenwerder Störfischern 6 Seehunde, die ihnen als Beifang ins Netz gegangen sind. Am 8. März stellt er diese auf dem Spielbudenplatz in Hamburg - St. Pauli zur Schau.

Kapitän L. Main verkauft Gottfried Clas Carl Hagenbeck den ersten lebenden Grönlandeisbären. Auch er wird auf dem Spielbudenplatz vorgestellt.

Hagenbeck erwirbt vom Afrikaforscher Dr. Natterer, Raubtiere, Antilopen und Affen.

Sein 15-jähriger Sohn, Carl Gottfried Heinrich (10.6.1844 – 14.4. 1913) widmet sich mit seinen Geschwistern dem Tierhandelsgeschäft und verkauft einige Jahre später sogar schon Tiere an Zoologische Gärten.

Hagenbeck eröffnet sein anfänglich kleines Tierhandelsgeschäft Spielbudenplatz 19, dass er als Handelsmenagerie betrieb. Zum Hamburger Dom zeigte Gottfried Clas Carl Hagenbeck alljährlich eine zoologische Attraktion.

Der älteste Sohn Carl Gottfried Hagenbeck übernimmt mit 21 Jahren das Geschäft von seinem Vater, der weiter seinen Fischhandel betreibt, und baut es schnell zum größten Tierhandelsgeschäft der Welt aus.

Der amerikanische Zirkuskönig Phineas T. Barnum kommt nach Hamburg und kauft von Carl Hagenbeck Junior Tiere im Wert von 15.000 $.

Am 11. März öffnet Hagenbecks Thierpark am Neuen Pferdemarkt 13, der 76.000 Quadratfuß umfasst. Carl Hagenbeck schickt 4- 5-mal im Jahr Expeditionen zum Tierfang nach Afrika.
Es finden erstmalig Völkerschauen statt. Zunächst wird eine Lappländerfamilie präsentiert. In den folgenden Jahren waren auch Nubier, Eskimos, Massais, Singhalesen und viele andere zu sehen, was einen großen Zulauf hatte.

Am 2. April eröffnet „ Carl Hagenbecks internationaler Cirkus und Singhalesen-Karawane“ auf dem Heiligengeistfeld.
Am 3.10. stirbt Gottfried Clas Carl Hagenbeck.

Carl Hagenbeck führt die „ zahme Dressur “ ein. Diese Methode, zur Abrichtung von Tieren durch Güte und Belohnunh, wird auch heute noch angewandt.

Im Pariser Neveau Cirque wird eine Löwengruppe erstmals nach der zahmen Dressur vorgeführt.

Carl Hagenbeck führt eine Gruppe von 21 Raubtieren auf der Weltausstellung in Chicago vor.

Hagenbeck entwickelt völlig neue Ideen der Gehegegestaltung. Mit seiner „gitterlosen Freianlage“ schuf er eine möglichst artgerechte Haltung und Zurschaustellung exotischer Tiere in Freisichtanlagen und Panoramen, die ihrem natürlichen Lebensraum nachgestellt wurden. Im gleichen Jahr lässt er sich dieses Prinzip patentieren.

Am 7. Mai wird der Tierpark nach Carl Hagenbecks Ideen gebaut und in Hamburg Stellingen eröffnet. Seine Söhne Heinrich (5.7. 1875 - 4.2. 1945) und Lorenz (2.4. 1882 – 26.2.1956) führen das Lebenswerk ihres Vaters gemeinsam fort.

Am 14. 4.stirbt Carl Gottfried Heinrich Hagenbeck.

Lorenz Hagenbeck gründet den neuen „Circus Carl Hagenbeck“.

Während des Krieges finden im Tierpark große Militärkonzerte und Waffenvorstellungen statt. In der Hungerszeit (Blockade) gehen wertvolle Tierbestände ein, wodurch Verluste in Höhe von 960.000 Mark entstehen.

Schließung des Stellinger Tierparks.

Am 24. Mai wird der Tierpark Hagenbeck wiedereröffnet.

Es findet Die letzte Völkerschau im Tierpark statt.

Am 25. Juni wird der Stellinger Tierpark durch ein Luftangriff in 90 Minuten fast vollständig zerstört. Es sterben 9 Mitarbeiter und ca.450 Tiere.

Am 4. Februar stirbt Heinrich Hagenbeck.

Der „Circus Carl Hagenbeck“ wird aufgelöst.

Am 26.2 stirbt Lorenz Hagenbeck

Am 1.6. stirbt Carl Heinrich Hagenbeck und sein Sohn, der Veterinär Dr. Carl Claus Hagenbeck tritt seine Nachfolge an.

Im Oktober stirbt der Seniorchef Dietrich Hagenbeck, Sohn von Carl Lorenz.
Zusammen mit Dr. Carl Claus Hagenbeck leitet Dietrichs Tochter Caroline, die seit einem Jahr in dem Unternehmen tätig war, den Tierpark.

Joachim Friechdrich Weinlig-Hagenbeck, der Ehemann von Caroline Hagenbeck, tritt in die Geschäftsführung des Unternehmens ein.

Im Zuge des 150. Geburtstags von Carl Hagenbeck gibt die deutsche Bundespost eine Sonderbriefmarke heraus.

Am 10.Februar wird die gesamte Anlage des Tierparks unter Denkmalschutz gestellt.

Die „Stiftung Tierpark Hagenbeck“ und der „Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.“ werden gegründet.

Hagenbecks Tierpark vollzieht die größte Umstellung seit 60 Jahren: Der nepalesischer Pagoden-Tempel, ist neuer Haupteingang des Tierparks.

Caroline Hagenbeck stirbt.

Hagenbecks Tierpark wird mittlerweile in der 6. Generation von den beiden Direktoren Joachim Friedrich Weinlig-Hagenbeck und Dr. Stephan Hering- Hagenbeck geleitet.




12.5.07 16:23


attraktionen

4 Attraktionen

Der Tierpark Hagenbeck versucht mit vielen verschiedenen Attraktionen einen Besuch so interessant wie möglich zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist der Streichelzoo. Hier kann man zu den Zwerg- und Owambo-Ziegen direkt ins Gehege gehen und sie dort streicheln und füttern. Letzteres darf aber nur mit Futter von Hagenbeck oder Gemüse geschehen, da die Tiere sonst krank werden. Auch Pampahasen, Hirsche, Paviane und Kamele können gefüttert werden. Aber auch bei diesen Tieren ist zu beachten, dass nur spezielles Futter genommen wird.
Bei der Giraffenfütterung ist die Besonderheit, dass man auf einer Plattform und von dort aus auf Augenhöhe mit den Tieren stehen kann. Die Giraffen können von dieser Position aus über den Zaun geeignetes Futter aufnehmen. Auch die Elefanten können über einen Graben hinweg mit Obst und Gemüse gefüttert werden. Es gibt besonders Futter für diese beiden Tiere, die man sich an der Hagenbeck- Information umsonst abholen kann. Da der Förderverein diese Fütterungsmittel bereitstellt, hat man dort die Gelegenheit etwas zu spenden.
Alle Tiere freuen sich über diese Fütterungen, die eine Abwechslung bieten.
Des Weiteren finden in den nachfolgenden Gehegen Schaufütterungen und Tierpräsentationen statt.
Robben und Pinguine Sommer: 10.30 ; 13.30 : 15.30
Winter: 11.00 ; 14.30
Nasenbären 15.00
Zwergotter 13.15
Stachelschweine 13.30
Tapire 14.00
Aras 14.30
Rosapelikane 14.45

Wetter- und Saisonabhängig werden auch Kutschfahrten und Ponyreiten angeboten. Kinder können gefahrlos auf Ponys reiten, die am Halfter geführt werden. Die Kutschfahrten führen an der Route des Rundgangs entlang, was einen Blick auf die anderen Tiere ermöglicht. Im Frühling und Sommer werden spezielle Kutschfahrten für kleine Seniorengruppen angeboten. Dieses Angebot beinhaltet auch einen gleichzeitigen Vortrag über die zoologischen und kulturellen Aufgaben eines Tierparks. Dieses Angebot kann aber auch bei einem geführten Spaziergang wahrgenommen werden. Die betreute Kutschfahrt ermöglicht so auch Menschen einen Tierparkbesuch, denen es sonst zu anstrengend wäre.
Eine weitere Attraktion ist die Märchenbahn, die auch wetter- und saisonabhängig ist. Die Bahn fährt durch ein Märchenland, was nicht nur den Kindern, sondern auch den Älteren gefällt.
Auf dem Spielplatz ist für die Kinder viel Platz zum Spielen geboten, was vielseitige Kletter- und Versteckeinrichtungen sowie das Western- Fort ermöglichen.
Eine Attraktion ganz anderer Art ist die Japanische Insel. Hier kann man sich im Inselgarten entspannen und Wassergeflügel, Sumpfschildkröten, Flamingos und exotische Bäume und Sträucher beobachten.
Die Zooschule bietet wiederum weitere Möglichkeiten an, um den Tierpark und die Tiere noch genauer kennen zu lernen. Einige Angebote:
- organisierte Führungen für Schulklassen, Projektgruppen und Kurse
- Entdeckungsreise hinter den Kulissen mit individuell angepassten Programmen
- Kindergeburtstagsfeiern mit Anpassung auf eigenen Wünschen
- Grillplatz direkt neben dem Tiger- Gehege
Darüber hinaus sind die lebensgroßen Dinosauriermodelle, die der Bildhauer Josef Pallenberg von 1908 bis 1909 schuf, in der Urweltlandschaft zu betrachten. Als Vorlage dieser Plastiken dienten lebensgroße Nachbildungen von Forschern durch Fossilfunde.
Zusätzlich finden das ganze Jahr über zahlreiche Sonderveranstaltungen im Tierpark Hagenbeck statt.
Das Orang-Utan-Sommerfest am 23.September 2006 stand unter dem Motto „Spielen, lachen, lernen und dabei Gutes tun!“. Bei diesem Fest wurden Aktionen, wie z.B. Zooschulvorführungen rund um das Thema Affen, Freiflugschau mit Papageien und Rosapelikanen, Pony- Reiten, Giraffenfütterung, Kinderschminken und viele andere veranstaltet. Die Tierpfleger und Mitarbeiter spendeten ab 15 Uhr den Lohn ihrer Arbeitsstunden für den Schutz der von der Ausrottung bedrohten Menschenaffen auf Borneo und Sumatra. Das Geld floss in die gemeinnützige Borneo Orangutan Survival Foundation, um die Aufforstung der Regenwaldgebiete und anschließende Auswilderung der Orang- Utans zu unterstützen. Auch die Eintrittsgelder des Sommerfestes sind der Organisation zu Gute gekommen.
Am 26. Mai, 2. Juni, 9. Juni und 16. Juni sind ab 18 Uhr bis 24 Uhr Jungel- Nächte geplant. Für diese Abende ist ein buntes Programm mit Tieren, Menschen, Musik und Show geplant. Der nächtliche Tierpark stellt dann eine unvergessliche Kulisse für Klänge und Rhythmen aus der Karibik, Amerika oder Afrika dar.
Am 4. August, 11. August und 18. August werden Romantik- Nächte stattfinden. Dieses Abendprogramm beginnt ab 18 Uhr und endet um 23 Uhr. Es sollen über 60 Künstler, Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater verschiedene Werke von Bach über Mozart bis Vivaldi spielen. Bei diesen klassischen Klängen kann man bei Spaziergängen die Tiere und die Kulisse genießen. Für kulinarische Köstlichkeiten und Getränke ist gesorgt und der Abend wird dann mit einem Feuerwerk ausklingen.
Des Weiteren gibt es viele verschiedene Möglichkeiten eine private Feier Im Tierpark Hagenbeck zu Veranstalten. Es bieten sich die Flamingo- Loge, das Elefantenhaus oder die alte Hagenbeck'sche Dressurhalle als geeignete Orte an. Die Hagenbeck'sche Dressurhalle zum Beispiel, die aus der Zeit stammt, als Hagenbeck noch der größte Zirkus der Welt war, bietet bis zu 900 Gästen auf rund 1.000 m² Platz um zu feiern. Verschiedene Konzepte können individuell auf die eigenen Wünsche abgestimmt werden. Beispielsweise kann die Begrüßung der Gäste ein indischer Prunkelefant übernehmen.




12.5.07 16:25


kultur

5 Kultur

Hagenbecks Tierpark nimmt einen Spitzenplatz unter den großen europäischen zoologischen Gärten ein. Dennoch ist die Zoologie nur ein Teil der Vielfältigkeit des Parks. Im gesamten Park sind kulturelle Bauwerke zu sehen, die häufig von den vielen Kontakten der Familie Hagenbeck zu fremden und exotischen Völkern geprägt sind.
5.1 Thailändische Sala
Dieser gold glänzende, offene Pavillon liegt am Ufer des Birma-Teichs. Er wurde ausschließlich aus Redwood- und Teakholz in Thailand handgefertigt und dann nach alter Tradition im Tierpark von Handwerkern ohne Nägel und Schrauben aufgebaut und anschließend mit Goldplättchen verziert. Der Pavillon soll einen Ort der Ruhe und der Begegnung zwischen Freunden und Fremden darstellen und darüber hinaus als Regen- und Sonnenschutz dienen, was auch der eigentliche Zweck einer Sala in Thailand ist. Außerdem soll er für die Freundschaft zwischen Hamburg und Thailand stehen, wie es auch die thailändische Kronprinzessin Maha Chakri Sirindhorn im August 2002 betonte, als sie das Bauwerk eröffnete. Erbaut wurde die thailändische Sala zu Ehren des Königs Bhumibol Adulyadej R. zum Anlass seines 72. Geburtstags am 05. Dezember 1992. Den Entwurf hierzu lieferten der aus Bankog stammende Prof. Dr. Pinyo Suwankiri und der Hamburger Architekt Dipl. Ing. Thomas Jannsen. Besichtigungen dieses Pavillons sind zurzeit im Rahmen von Zooschulführungen nach Voranmeldung möglich.
5.2 Japanische Insel
Der japanische Inselgarten zeigt nicht nur Wassergeflügel, Sumpf-Schildkröten und Flamingos, auffällig sind auch die rot lackierten Tempeltore, die mit echten Bronzen geschmückt sind. Besonders sind auch die exotischen Bäume und Sträucher, unter denen auch der Ginkobäume sind. Ein weiteres Highlight ist hier auch ein japanischer Wasserspeier.
5.3 Jugendstil-Portal
Das historische Jugendstil-Tor wurde 1907 nach dem Entwurf des Malers und Theaterarchitekten Moritz Lehmann erbaut und war bis 2003 der Haupteingang des Tierparks und wurde somit weltweit zu einem Symbol für Hagenbeck. Es besitzt ein Schmiedeeisernes Gittertor und ein seitliches „Schaufenster“ zum Park. Besonders für das Tor war, dass es sozusagen bereits Ausschnitte aus dem Programm des Parks zeigte, nämlich exotische Tiere und fremde Kulturen. So standen die Eisbären für das Nordland-Panorama und die Löwen für das Afrika-Panorama. Diese Figuren sind Modelle des Düsseldorfer Bildhauers Josef Pallonberg, der ebenfalls die Saurier des Tierparks erstellte. Außerdem sind auf dem Tor die Figuren eines Nubiers sowie eines Indianers zu sehen, die die Völkerschauen symbolisieren, die bis in die 30er Jahre hinein bei Hagenbeck stattfanden. Diese Figuren erbaute der Berliner Bildhauer Rudolf Franke. Trotz der Eröffnung des neuen Haupteinganges gewann dieses historische Bauwerk an Bedeutung, da es nun mit einem großen Vorplatz als stimmungsvolle Kulisse für Veranstaltungen dient.
5.4 Nepalesischer Pagoden-Tempel

Den neuen Haupteingang des Tierparks schmückt nun ein 16 Meter hoher nepalesischer Pagoden-Tempel. Die Verlegung des Eingangs an die Koppelstraße und die U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark war die größte Umgestaltung des Tierparks innerhalb von 60 Jahren. Der mystisch anmutende, hinduistische Tempel wurde in Nepal nach alten Vorlagen in traditioneller Bautechnik per Hand gefertigt und dann im Tierpark von nepalesischen Handwerkern errichtet. Dieser Tempel soll auch schaffen zu zeigen, wie wichtig es dem Tierpark ist fremden Kulturen in der Stadt Hamburg eine Plattform zu geben.
5.6 Carl- Hagenbeck- Denkmal
Am historischen Jugendstil-Tor befindet sich eine Bronzeskulptur des Tierparkgründers mit dem Löwen Triest, der ihm tatsächlich einmal das Leben rettete, indem er Carl Hagenbeck vor einem angreifenden Tiger verteidigte. Dieses Denkmal, das ja am ursprünglichen Einganstor steht, sollte symbolisch eine persönliche Begrüßung der Besucher darstellen. Kreiert wurde die Skulptur von dem Berliner Bildhauer Rudolf Marcuse.
5.7 Pavillon der Dresdner Frauenkirche
Dieses Kunstwerk, in dessen Mittelpunkt ein filigranes Modell der rekonstruierten Dresdener Frauenkirche steht, war erstmalig auf der Expo 2000 in Hannover zu sehen. Es besteht aus acht stählernen Stützen, die eine kinetische Gelenkstruktur aus Flugzeugaluminium tragen. Aus einem kompakt zusammengeschlossenen Ring entfaltet sich eine Kuppel deren Konturen an die charakteristische Silhouette der Frauenkirche erinnern. Es soll ein Symbol für Zerstörung und Wiederaufbau sowie religiöse Toleranz und Weltoffenheit sein.
5.8 „Mann mit Giraffe“
Diese acht Meter hohe und 2,5 Tonnen schwere Skulptur wurde von dem Künstler Stephan Balkenhol und steht direkt am Hauptverkehr und gegenüber der U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark. Somit ist sie ein echter Blickfang und lädt sozusagen jeden zu einem Besuch im Park ein. Darüber hinaus ist es aber auch ein Symbol für die Mensch-Tier-Beziehung.



12.5.07 16:26


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