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probleme & lösungen

11 Probleme & Lösungsansätze

Täglicher Futterbedarf
Heu & Stroh 1.000 kg
Fluss- & Seefisch 130 kg
Fleisch 130 kg
Obst & Gemüse 65 kg
Getreideschrot, Kraftfutter 350 kg
Futterkosten 2.600 €
Täglicher Energie und Wasserverbrauch
Wasser 611 m³
Öl 197 l
Gas 5.176 kWh
Strom 3.114 kWh
Energie- & Wasserkosten 3.600 €
Löhne & Gehälter 12.000 €
Sonstige Kosten (Reparaturen usw.) 5.800 €
Gesamtkosten 24.000 €
Da Hagenbeck seit 100 Jahren in Privatbesitz ist und somit nicht staatlich subventioniert wird, hat der Tierpark ständig mit Geldproblemen zu tun und kann seine täglichen Betriebskosten von 24.000 € kaum decken. Trotz guter Besucherzahlen im Jahr 2005, es wurden in diesem ca. 1 Millionen Karten verkauft, musste Hagenbeck im vergangenen Jahr gravierende Besucherrückgänge verzeichnen. Es kamen nur 700.000 Besucher, was damit das schlechteste Geschäftsjahr seit 30 Jahren war. Gründe für diese Entwicklung waren die extremen Wetterverhältnisse, die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und die Vogelgrippe. Und das, obwohl sich Hagenbeck gerade von der Maul- und Klauenseuche und dem Rinderwahnsinn zu erholen versuchte. Im Zusammenhang mit diesem Besucherrückgang wird mit der Stadt Hamburg über eine Ausfallbürgschaft verhandelt. Um die strapazierte Lage zu entspannen gibt es viele verschiedene Vorschläge, die größtenteils in die Richtung eines Erlebnisparks gehen. So schlägt Freizeitforscher Prof. Horst W. Opaschowski vor erfahrbare Welten, die zum Beispiel Dschungel- oder Tropenillusionen heißen könnten, zu schaffen. Außerdem sollten seiner Meinung nach die Ausgaben für die Parkplätze vor Ort von der Stadt übernommen werden. Eberhard Fledel, Partner in der Unternehmungsberatung „Andersen Consulting“, meint, dass Hagenbeck am Markt offensiver werden müsse und Themenmonate wie zum Beispiel Afrikamonat oder Südamerikamonat anbieten müsse. Außerdem solle ein aktuelles Kinderprogramm unter dem Motto „Ferienspiele bei Hagenbecks“ mit intensiver Betreuung in den Sommerferien stattfinden. Grundsätzlich müsse Hagenbeck starke Werbung und Medienpräsenz haben. Die Werbeagenturen „Schulz & Friends“, „Philipp und Keuntje“ und „Mc Cann- Erickson“ machten sich viele Gedanken. So schlugen sie vor Verknüpfungen zu den Erlebniswelten zu schaffen. Zum Beispiel bei den Löwen Afrikanische Spezialitäten anzubieten oder bei den Eisbären in ein richtiges Iglu klettern zu können. Eine weitere Idee ist, dass die Paten eines Tieres ihren Schützling über Internet per Webcam beobachten können. Ein weiterer etwas absurder Vorschlag von „Philipp und Keuntje“ ist, dass Menschen wie Tiere eine Woche im Gehege leben sollen. Außerdem solle ein I- Max Kino Gebaut werden. Hierbei ständen die Besucher in einem Raum, der den Lebensraum eines Insekts darstellt – übersetzt auf die Proportionen des Menschen. Auf der Rundumleinwand würde der Tagesablauf eines Insekts gezeigt werden.
Das Problem an einer umfassenden Modernisierung ist allerdings, dass nicht ausreichend Flächen für neue Projekte zu Verfügung stehen, da die Familie Hagenbeck in den letzten Jahren umliegende Flächen verkauft hat beziehungsweise nicht aufkaufen konnte.
Die verloren gegangenen Flächen:
1. Am Eingang, Hagenbeckstraße, sind im Jahr 2000 Stadtvillen gebaut worden. Die Fläche, die ca. 2 Hektar umfasst, befand sich wohl nicht im Besitz der Familie, gehörte jedoch zum KFZ- Parkplatz des Haupteingangs.
2. Die riesige Brachfläche südöstlich vom Zoo an der anderen Seite der U- Bahn wollte ursprünglich der NDR bebauen, nun steht dort aber ein 12 geschössiges Altersheim. Die Fläche gehörte nie dem Zoo bot sich aber förmlich als Erweiterungsfläche an.
3. Nördlich vom Park, am Gazellenkamp, wurde eine Wohnsiedlung gebaut. Eventuell hätte sich der Tierpark auch dort gerne erweitert.
4. Mitten im Tierpark wurde die Dressurhalle umgebaut um sie für Events, Konzerte oder Ähnliches vermieten zu können. Dadurch erhofft sich die Familie dringend erforderliche Einnahmen. Mit dem Zoo selber hat dies aber nichts zu tun.

Eintrittspreise (Erwachsener) Anzahl der Besucher pro Jahr Subventionen pro Jahr
München Hellabrunnen 9 € 1,3 Mio. 1 Mio. €
Dresden 7 € 400.000 2,7 Mio. €
Stuttgarter Wilhelma 11 € 1,9 Mio. 3,2 Mio. €
Köln 12 € 1,2 Mio. 4,7 Mio. €
Hannover 18 € 1,2 Mio. 3,5 Mio. €
Berlin Tierpark 11 € 1,8 Mio. 6,4 Mio. €





12.5.07 16:31
 


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