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16 Unsere eigene Meinung zum Tierpark Hagenbeck - nachher 16.1 Charlotta 16.2 Patricia Dadurch dass wir uns aufgrund des Methodikprojektes intensiv mit dem Tierpark Hagenbeck beschäftigt haben, viele Hintergrundinformationen und anderes Material über den Park gesammelt haben bilde ich mir mittlerweile eine ganz andere Meinung. Vorher war meine Einstellung zum Tierpark überwiegend positiv, aber nachdem wir uns immer mehr und mehr mit dem Thema auseinandergesetzt haben fielen mir immer wieder negative Aspekte auf. So klagt der Tierpark ständig über finanzielle Probleme, dennoch sind sie nicht bereit ihre Stellung als Tierpark in Privateigentum aufzugeben, sodass der Park immer weiter verkommt, womit wir auch schon beim nächsten Punkt sind. Die Gehege sehen alt, teilweise sogar kaputt und dreckig aus. Die Tiere haben zwar große Außenanlagen, aber nur sehr kleine im Haus, sodass sie den ganzen Winter über in einem winzigen Gehege zusammen leben müssen. Besonders die so genannten „Haustiere“, das heißt Ponys, Schafe, Esel etc., sehen ungepflegt aus. Außerdem ist die Parkanlage an sich zwar großräumig und auch sehr schön zum Spazierengehen, dennoch ziemlich wirr, denn die Anlage ist sehr groß, aber rar beschildert, sodass man einen Plan benötigt um sich zu Recht zu finden. Dieser Plan kostet jedoch 2 € und ich finde es nicht wirklich gelungen die Menschen durch einen großen Zoo zu schicken ohne Weg- und Gehegeinformationen. Auch die Preise sind nach wie vor einfach zu hoch und man muss für alle Extraleistungen auch einen weiteren Preis bezahlen, sodass es für Leute, die keine Jahreskarte haben wirklich nicht lohnt in den Tierpark zu gehen. Nach wie vor finde ich aber, dass der Tierpark ein Erlebnis ist, gerade auch, weil einige Dinge neu angelegt wurden, und weil die Artenvielfalt immer noch sehr hoch ist. Deshalb denke ich am Ende dieses Projektes, dass der Tierpark nicht nur gute Dinge beinhaltet, man aber trotzdem einige Male dieses Geld aufwenden sollte und die Kinder nicht ins Kino, sondern auf einen schönen Nachmittag im Tierpark mitnehmen sollte, denn in ein Tierpark ist etwas, was erhalten werden muss, da es einfach interessant ist exotische Tiere zu betrachten und man nebenbei auch noch einiges lernen kann. 16.3 Gesa Nachdem ich mich nun ja im Zuge des Methodikprojekts mehrere Monate eingehend und intensiv mit Hagenbecks Tierpark beschäftigt habe, muss ich schon sagen, dass sich meine Meinung über den Tierpark doch sehr geändert hat. Im Nachhinein denke ich, dass vieles bei Hagenbeck nur Fassade ist, um bei den Besuchern einen guten Schein zu wahren, was offensichtlich sehr gut funktioniert, wie man auch an meiner Einschätzung zu Anfang des Projektes sehen kann. Die Gehege sehen immer noch genauso freundlich aus, doch dass die meisten nicht artgerecht sind, merkt man erst, wenn man sich damit und auch mit den Aussagen von Tierschützern einmal genauer auseinandersetzt. Ich meine Hagenbeck versucht angeblich die Bedingungen für die Tiere so zu gestalten, als würden sie in freier Natur leben, aber sie spielen mit Plastiktonnen, das ist doch ein Widerspruch in sich und jetzt mal nur ein Beispiel, weil wir diese Aspekte ja schon ausführlich in unserem Teil über die Meinungen von Tierschützer behandelt haben. Man könnte fast sagen, dass die Ausgestaltung der Gehege für die Besucher gemacht ist, aber so gar nicht für die Tiere. Teilweise taten mir die Tiere richtig leid, die in ihren kleinen Gehegen saßen, die nicht auf ihre Bedürfnisse abgestimmt waren. So hatten die Eisbären zum Beispiel nur ein paar Felsen für sich ohne Wasser oder sonstige Auslaufmöglichkeiten. Außerdem finde ich, dass man den Tierpark, es sei denn man besitzt eine Jahreskarte und wohnt in der Nähe, eigentlich nur in Abständen von ein par Jahren besuchen kann. Ich war nun innerhalb von einem halben Jahr zweimal dort und muss sagen, dass mir beim zweiten Mal teilweise wirklich langweilig wurde, weil ich alles schon kannte und der Tierpark nichts Neues zu bieten hatte. Hinzu kommt, dass ein Besuch ja nun auch nicht gerade billig ist und man sich häufige Besuche gar nicht leisten kann. Des Weiteren fand ich es doch recht traurig, dass der doch so besucherfreundlich und besuchernahe Tierpark uns keine Möglichkeit gegeben hat mit irgendeinem Angestellten zu sprechen, um nähere Informationen zu bekommen. Und die Begründung, sie hätten alle „alle Hände voll zu tun“, fand ich doch sehr platt und unverständlich. Anstatt sich mit unserer Anfrage ernsthaft auseinander zusetzten, haben sie lieber für ihre neuen Attraktionen geworben (siehe angeführten Briefwechsel). Dies hat meine Stimmung und Einstellung zu Hagenbeck gleich zu Beginn sehr getrübt. Ein anderer Punkt, den ich im Nachhinein recht merkwürdig finde, ist, das Hagenbeck ja auf der einen Seite so stolz darauf ist, dass er noch in Familienbesitz ist und keine Subventionen erhält und damit ja auch die hohen Eintrittspreise erklärt, auf der anderen Seite aber ständig über Geldmangel klagt und dann doch für besondere Projekte Unterstützung beispielsweise von Hamburg bekommt. Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Alles in allem muss ich also nach diesem Projekt sagen, dass ich finde, dass die exotischen Tiere des Tierparks natürlich sehenswert sind, am Tierpark selbst aber vieles Fassade ist und für die Tiere nicht immer alles genauso toll ist, wie es für die Besucher von außen scheint. Ich persönlich werde auf jeden Fall diesen Tierpark sobald nicht wieder besuchen, was aber vielleicht auch damit zusammenhängt, dass ich mich jetzt solange mit Hagenbeck beschäftigt habe und er mir nun bald sozusagen „zum Hals raushängt“.
12.5.07 16:36
 


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